Durchsuchen nach
Schlagwort: Farel Guillaume

Calvin, Jean – An Farel in Neuchatel (759)

Calvin, Jean – An Farel in Neuchatel (759)

Der achtzigjährige Farel machte sich auf, den kranken Freund zu besuchen; obwohl ihm Calvin folgendes Briefchen schrieb, kam er doch und nahm Abschied. Am 27. Mai, abends 8 Uhr, starb Calvin. Letzter Abschied. Lebwohl, bester, trefflichster Bruder, und wenn Gott will, dass du mich überlebst, so lebe eingedenk unserer engen Freundschaft, die, wie sie der Kirche nützlich, so auch uns im Himmel Frucht bringen wird. Mache dir keine Mühe meinetwegen; ich kann schon nur noch röcheln und warte beständig darauf,…

Weiterlesen Weiterlesen

Calvin, Jean – An Farel in Neuchatel (569)

Calvin, Jean – An Farel in Neuchatel (569)

Nr. 569 (C. R. – 2903) Farel hatte für einen jungen Mann, den wir nicht kennen, Calvin um Rat gefragt, ob er ihm nicht eine Frau wüsste; Calvin scheint dem Heiratslustigen selbst Auskunft gegeben zu haben. Antoine de Saussure, Sieur de Dommartin, (vgl. 347) früher Staatsrat des Herzogs von Lothringen, lebte als Refugiant in Neuchatel, später in Genf. Gaspard Carmel war ein von Neuchatel nach Paris gesandter evangelischer Pfarrer. Über die Marquise de Rothelin vgl. 529 und 537. Calvin als…

Weiterlesen Weiterlesen

Calvin, Jean – An Farel in Neuchatel (567)

Calvin, Jean – An Farel in Neuchatel (567)

Nr. 567 (C. R. – 2893) Der evangelische Pfarrer La Roche-Chandieu [vgl. 556 ] in Paris war gefangen, aber durch die Fürsprache des Königs von Navarra, der ihn als zu seinem Gefolge gehörend bezeichnete, wieder freigelassen worden. Das Evangelium am französischen Hof. Wie unser lieber La Roche-Chandieu am Tag nach seiner Verhaftung vom König von Navarra wieder befreit worden ist, brauche ich nicht ausführlich zu erzählen. Es war bekannt, dass er aufs Geratewohl ergriffen worden war und mehr mit bloßen…

Weiterlesen Weiterlesen

Calvin, Jean – An Farel in Neuchatel (560)

Calvin, Jean – An Farel in Neuchatel (560)

Nr. 560 (C. R. – 2862)   Farel hatte Calvin nochmals dringend aufgefordert, den Dominikaner zu belangen. Pfarrer Toussaint in Montbeliard, der beim Statthalter, Grafen Georg von Württemberg, großen Einfluss hatte, galt wegen seiner Hinneigung zu Castellio bei Farel und Calvin bereits als Verderber der Kirche (vgl. 420, 431, 537 ). Farel hatte gefragt, ob er nach Montbeliard reisen solle, um den Grafen vor Toussaint zu warnen. Nochmals vom Pruntruter Handel und über Toussaint. Was du mir wegen des Pruntruter…

Weiterlesen Weiterlesen

Calvin, Jean – An Farel in Neuchatel (559)

Calvin, Jean – An Farel in Neuchatel (559)

Nr. 559 (C. R. – 2856) Ein Dominikaner von Besancon hatte in Pruntrut im Berner Jura eine Schmähpredigt gegen Farel, Viret und Calvin gehalten; nun wollte Farel ihn deswegen gerichtlich belangen lassen und zwar sollten die Berner und Genfer Behörden sich beim Bischof von Besancon beschweren; in Bern hatte man ihm versprochen, deswegen zu schreiben; nun meinte er, Genf solle Calvin als Gesandten nach Besancon senden. Keine unnötigen Händel! Deinen Wunsch dem Rate vorzulegen, habe ich gar nicht gewagt, und…

Weiterlesen Weiterlesen

Calvin, Jean – An Farel in Neuchatel (581).

Calvin, Jean – An Farel in Neuchatel (581).

Nr. 581 (C. R. – 2958) Im neunundsechzigsten Lebensjahr beschloss Farel zu heiraten und verlobte sich mit Marie Torel, der Tochter seiner Haushälterin, einer Witwe aus Rouen. Er war zur Besprechung dieser und anderer Sachen kürzlich in Genf gewesen. Francois de Cherpont war Schulmeister in Neuchatel. Farels Verlobung. Da ich dir bereits mündlich gesagt habe, dass ich zu deiner Hochzeit oder Verlobung nicht kommen werde, da es weder möglich ist, noch mir nützlich schien, so wundert es mich, was die…

Weiterlesen Weiterlesen

Calvin, Jean – An Farel in Neuchatel (542).

Calvin, Jean – An Farel in Neuchatel (542).

Nr. 542 (C. R. – 2720) Nach der Eroberung von St. Quentin, bei der Philibert Emanuel von Savoyen das siegreiche kaiserliche Heer befehligt hatte, begann sich Bern vor diesem Nachbarn zu fürchten und zeigte sich geneigter zu einem neuen Bund mit Genf. Von der Gesandtschaft nach Deutschland. Nochmals Bezas Bekenntnis. Es war göttliche Fügung, dass unser lieber Bude die Reise unternahm, von der du wohl einen Tag früher erfuhrst, als von der sie verlassenden Trauerkunde. Er tat es auf meine…

Weiterlesen Weiterlesen

Calvin, Jean – An Farel in Neuchatel (537).

Calvin, Jean – An Farel in Neuchatel (537).

Nr. 537 (C. R. – 2710) Der Sohn der Marquise de Rothelin (vgl. 529) war bei St. Quentin in spanische Gefangenschaft geraten; sie reiste deshalb von Neuchatel über Genf nach Frankreich. Farel hatte Calvin aufgefordert, selbst mit ihm nach Worms zu reisen. Ohne dass es Calvin wusste, schloss Farel sich auch tatsächlich jetzt wieder Beza an zur Reise. Da die Pariser Gemeinde Beza als Pfarrer wünschte, erging sich Farel in Erwägungen, ob man ihn ziehen lassen dürfe. Er beschwert sich…

Weiterlesen Weiterlesen

Calvin, Jean – An Farel in Neuchatel (529).

Calvin, Jean – An Farel in Neuchatel (529).

Nr. 529 (C. R. – 2673) Christophe Fabri hatte Calvin eingeladen, nach Neuchatel zu kommen. Was Calvin eben in Genf festhielt, ist nicht ganz durchsichtig, wahrscheinlich die politische Lage, die infolge des von den Verbannten gegen Genf geübten Faustrechts noch sehr misslich war; der Rat bat Calvin, nicht zu reisen. Jacqueline de Rohan, Marquise de Rothelin, beanspruchte für ihren Sohn die Grafschaft Neuchatel gegen Jacques de Savoie, Herzog de Nemours; die Sache sollte durch ein Berner Schiedsgericht entschieden werden. Ablehnung…

Weiterlesen Weiterlesen

Calvin, Jean – An Farel in Neuchatel (517).

Calvin, Jean – An Farel in Neuchatel (517).

Nr. 517 (C. R. – 2593) Bern erlaubte Perrin und den andern Verbannten, sich für die Beschlagnahme ihres Besitztums in Genf an den Genfer Gütern auf Berner Gebiet schadlos zu halten; die dadurch herbeigeführten Faustrechtszustände veranlassten beinahe einen Krieg zwischen den beiden Städten; über den Rechtshandel Antoine Calvins und de Normandies gegen Perrin ist nichts näheres bekannt. Zu Antoine Calvins Scheidungsprozess vgl. 516. Weggelassen eine Notiz über den nach Paris bestimmten Pfarrer Gaspard Carmel. Kummer im persönlichen, kirchlichen und politischen…

Weiterlesen Weiterlesen