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Schlagwort: Rat von Genf

Calvin, Jean – An Syndics und Rat von Genf.

Calvin, Jean – An Syndics und Rat von Genf.

Nr. 507 (C. R. – 2527) Wen Calvin mit dem Moricaud meint, der sich über Genfs Verhalten gegen die Verbannten beschwerte, ist nicht ersichtlich. Eine Genfer Gesandtschaft bereiste damals die Schweizer Städte, um sich gegen solche Anklagen zu rechtfertigen. Die momentane Lage im Streit mit den Verbannten. Hohe, sehr verehrte Herren, da ich hier einen zuverlässigen Boten gefunden habe, will ich nicht unterlassen, meine Pflicht zu tun. Wir sind durch Gottes Gnade heute Morgen wohlbehalten in Basel angekommen, ließen dann…

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Calvin, Jean – An den Rat von Genf.

Calvin, Jean – An den Rat von Genf.

Ein gewisser Lambert Le Blanc war wegen widernatürlicher Unzucht verbrannt worden; der Rat forderte von einer Kommission, an deren Spitze Calvin stand, ein Gutachten, was mit den in den Prozess verwickelten jungen Leuten und Knaben geschehen solle. Gutachten über die Bestrafung einiger Päderasten. In Erwägung der Geständnisse und Aussagen, die die jungen Leute bei ihrer Konfrontation abgelegt haben in Gegenwart der hochedeln Herren Syndics und der Unterzeichneten, wegen des Vergehens der Sodomie, und nachdem wir alles wohl gehört, betrachtet, geprüft…

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Calvin, Jean – An den Rat von Genf.

Calvin, Jean – An den Rat von Genf.

Am 1. September 1552 fand vor dem Rat eine Auseinandersetzung zwischen Trolliet und Calvin über die Prädestination statt; dazu reichte nachher Trolliet eine Begründungsschrift ein, in der Calvin beschuldigt wurde, er mache Gott zum Urheber der Sünde, und ihm Melanchthons Lehre entgegengehalten wurde. Calvins Antwort ist nur um einen kleinen, unwichtigen Abschnitt gekürzt. Ist Gott der Urheber der Sünde? Erstlich, gnädige Herrn, wenn Trolliet seine Schrift nennt: Begründung der Disputation, die er gegen mich gehalten habe, so weiß ich nicht,…

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Calvin, Jean – An den Rat in Genf.

Calvin, Jean – An den Rat in Genf.

Wohl infolge von Calvins Klage reichte Trolliet Gegenklage wegen Beleidigung in einer Predigt ein, in der Calvin diejenigen, die in den Wirtschaften seine Lehre lästerten, Kanaillen genannt habe. Verteidigung gegen Trolliets Vorwürfe. Erstlich bestreitet besagter Calvin, dass der Wortlaut in der Sonntags, den 12. Juni, gehaltenen Predigt so gewesen sei. Aber weil im Text, den er erklärte, die Rede war von dem Bann, den St. Paulus und St. Barnabas aussprachen, und dem Fluch, den sie gegen die Verächter und Gegner…

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Calvin, Jean – An den Rat in Genf.

Calvin, Jean – An den Rat in Genf.

Jean Trolliet, ein früherer Mönch, dessen Aufnahme ins geistliche Amt Calvin sich widersetzt hatte (vgl. 134), jetzt Übersetzer beim Genfer Rat, war der Theologe unter den Genfer Gegnern des Reformators; als Zensor des Rats hatte er Calvins Schrift über die Prädestination (vgl. 333) zu begutachten gehabt. Calvin reichte am 15. Juni folgende Klage gegen ihn ein (vgl. 183). Klage gegen Trolliet. Besagter Trolliet hat, als er im schwarzen Kopf in Gesellschaft zu Nacht aß, gesagt, er habe Calvin predigen gehört,…

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Calvin, Jean – An den Rat von Genf.

Calvin, Jean – An den Rat von Genf.

Nach der am 22. Dezember 1551 erfolgten Verurteilung Bolsecs zu ewiger Verbannung bei Strafe der Stäupung widmete Calvin im Namen aller seiner Kollegen der Obrigkeit die gegen Pighio und den Sizilianer Georg gerichtete Schrift über die Prädestination, die als Consensus Genevensis den Charakter einer Bekenntnisschrift erhielt. Weggelassen ist eine Charakterisierung der Lehre Bolsecs, die in den folgenden Briefen wörtlich wiederholt wird. Der Genfer Rat als Beschützer der Prädestinationslehre. Derselbe Grund, der uns zur Abfassung dieser Schrift bewog, bringt uns auch…

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Calvin, Jean – An den Genfer Rat.

Calvin, Jean – An den Genfer Rat.

Im Hause des 1547 hingerichteten Jacques Gruet (vgl. 205) fand sich ein Manuskript blasphemischen Inhalts. Der Rat ersuchte Calvin um ein Gutachten und verurteilte dann das Buch Gruets zur Verbrennung durch Henkershand; am 25. Mai 1550 wurde das Urteil vollstreckt. Gutachten über Gruets gotteslästerliche Schrift. Da die gnädigen Herren geruhen, mich um meine Meinung über das Buch Gruets zu fragen, so scheint mir, vor allem müsse man auf rechtlichem Weg die Identität der Handschrift feststellen lassen, nicht sowohl wegen der…

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Calvin, Jean – An den Genfer Rat.

Calvin, Jean – An den Genfer Rat.

Die Verhandlungen über die Disputation in Metz zogen sich in die Länge und blieben schließlich ohne Erfolg, so dass Calvin und Farel wieder heimreisten. Der letzte Brief aus Straßburg lautet: Weitere Verzögerung. Hohe, sehr geehrte Herren, die acht Tage, die die gnädigen Herren von Straßburg uns noch zu warten baten, haben sich in drei Wochen verwandelt, und immer haben wir noch keinen endgültigen Entscheid. Denn ihr Hauptgesandter ist noch nicht vom kaiserlichen Hof zurückgekehrt, und gerade der ist es, der…

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Calvin, Jean – An den Genfer Rat.

Calvin, Jean – An den Genfer Rat.

Caroli, der wieder katholisch geworden, forderte von Metz aus Farel und Calvin in den hochtrabendsten Worten zu einer Disputation auf – zu Rom, Trient oder einer spanischen oder französischen Universität. Calvin reiste nun nach Straßburg, wo Farel schon war, um Caroli zu einer Disputation in Metz zu bringen. Über diese Verhandlungen schreibt Calvin. Der Herzog von Cleve im Bund mit dem König von Frankreich lag seit 1542 im Krieg mit Karl V. Der Teton ist eine französische Münze von etwa…

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Calvin, Jean – An den Genfer Rat.

Calvin, Jean – An den Genfer Rat.

Im September reiste Calvin nach Genf, ausgerüstet mit Empfehlungsschreiben des Straßburger und Basler Rats an die Berner. Farel hatte in Neuchatel eine vornehme Dame, Tochter des Landvogts, die Ärgernis gegeben, von der Kanzel getadelt und dadurch eine heftige Opposition wachgerufen. Deshalb nahm Calvin den Weg über Neuchatel. Auf der Reise nach Genf. Hochmächtige, ehrenfeste Herren, wenn ich in Genf ankomme, werde ich Ihnen die Gründe auseinandersetzen, die mich aufgehalten haben, und ich hoffe, Sie damit leicht zufrieden stellen zu können….

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