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Schlagwort: Myconius Oswald

Calvin, Jean – An Mykonius in Basel (329)

Calvin, Jean – An Mykonius in Basel (329)

Vgl. 327. Calvin weilte als Gast in Lausanne. Bitte um ein Gutachten über Bolsec und um Hilfe für die französischen Protestanten. Ich muss diese paar Worte diktieren, weil mich das Kopfweh ans Bett fesselt. Der Überbringer meines Briefes ist der Schwiegervater meines Bruders. Er wird mir also treulich berichten, was du ihm aufträgst. In bezug auf Euer gemeinsames Gutachten [über Bolsec] habe ich wohl das Vertrauen, dass es in einer so gerechten frommen Sache für Euch kein Zögern und keine…

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Calvin, Jean – An Mykonius in Basel (284)

Calvin, Jean – An Mykonius in Basel (284)

Vgl. Nr. 283. Wie der Consensus zu Stande kam. Es hatte mir schon ein Freund berichtet, du seiest etwas erzürnt, weil wir über das Abendmahl, ohne mit Euch zu beraten, eine schriftliche Consensusformel in Zürich zurückgelassen hätten. Aber weil du ihm gesagt hattest, du werdest dich deswegen mit mir auseinandersetzen, so habe ich meine Entschuldigung bisher hinausgeschoben. Nun aber, da ich von unserm Bruder Farel erfahre, du behauptetest, allen Grund zu haben, dich beleidigt zu fühlen, so glaubte ich, nicht…

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Calvin, Jean – An Mykonius in Basel (195)

Calvin, Jean – An Mykonius in Basel (195)

Vgl. 190. Valerand Poulain hatte Fräulein von Wilerzy in Basel vor Gericht gezogen. Richtigstellung von Behauptungen Poulains. Ich war sehr verwundert, als ich hörte, der Prozess, den Valerand gegen Fräulein von Wilerzy angestrengt habe, sei noch bei Euch anhängig. Ich hätte nie gedacht, dass man in Basel solch langwierigem Verfahren Raum gebe. Ich wage es zwar nicht und wünschte es auch nicht, in der mir nicht genügend bekannten Sache ein Urteil zu fällen; aber soviel ich von zuverlässigen Zeugen höre,…

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Calvin, Jean – An Mykonius in Basel (167)

Calvin, Jean – An Mykonius in Basel (167)

Calvin als Freund des jungen Mannes. Ein Kaufmann aus einem der ersten hiesigen Bürgerhäuser, der mir sehr befreundet ist, möchte seinen Sohn, einen gescheiten und artigen Knaben, nach Basel schicken, um Deutsch zu lernen, wenn er dort einen rechtschaffenen Mann findet, der ihm tausch weise seinen Sohn senden wollte, so dass der gegenseitige Unterhalt der Knaben sich ausgliche. Nun hat er vernommen, du habest einen Neffen, dessentwegen du mit jemand gesprochen habest. So bat er mich, ich möchte dich bestimmter…

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Calvin, Jean – An Mykonius in Basel (128)

Calvin, Jean – An Mykonius in Basel (128)

Die so genannte Pestverschwörung in Genf, an die auch Calvin fest glaubt, ist eine Ausgeburt des Hexenwahns, den auch die Reformation nicht überwand. Papst Paul III. hatte an Karl V. eine väterliche Ermahnung zur schärferen Bekämpfung der Ketzerei geschrieben, die Calvin mit bissigen Bemerkungen herausgab. Von der Pestverschwörung und der Verfolgung in der Provence. Meinen besten Dank, dass du mir mitgeteilt hast, was du vom Kaiser und vom Reichstag hörtest. Dass du meinen Brief aus Versehen aufmachtest, verzeihe ich dir…

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Calvin, Jean – An Mykonius in Basel (115)

Calvin, Jean – An Mykonius in Basel (115)

Auf dem Reichstag zu Speyer hatten die deutschen Protestanten ihre Hilfe im Krieg gegen Frankreich zugesagt, und das Heer, mit dem der Kaiser in Frankreich einfiel, war zum großen Teil protestantisch. Von der Stellung der deutschen Evangelischen im Krieg gegen Frankreich. Die Nachricht von den Kriegsrüstungen des Franzosen, die du von mir wünschtest, wirst du, glaube ich, jetzt gar nicht mehr nötig haben. Denn du siehst ja die Schweizer ihm zulaufen, und jedenfalls ist jetzt auch in Basel allgemein bekannt,…

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Luther an Myconius

Luther an Myconius

Luther an Myconius Gnade und Friede in Christo! Ihr schreibt gar betrübte Dinge von D.(Draconites), lieber Friedrich, aber wie des Menschen Art ist, so sehe ich nicht, was ich rathen kann. Ich habe aber doch ziemlich ernst an ihn, wie mir dünkt, geschrieben, ob etwas helfen würde. Er schreibt Entschuldigungen zurück, aber die nichts taugen; von denen ich geschrieben, daß ich sie nicht einmal hören wollte. Ich sehe auch nicht, was es nütze, wenn die Sache hundertmal nach Hofe käme…

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Melanchthon an Myconius

Melanchthon an Myconius

Sage dem Pfarrer von Waltershausen in meinem Namen, er möge sein Loos geduldig ertragen und sogut es angeht sich selbst bemühen, mit Hülfe des Magistrats den Gehalt von seinen Gläubigern zu erzwingen, denn etwas anderes kann vorläufig nicht bestimmt werden. Du kennst ja die überaus große und unerträgliiche Nichtswürdigkeit des gemeinen Volkes, von dem ich fürchte, daß es über kurz oder lang seine schwere Strafe erhalten wird für seine Ruchloosigkeit. Glaube mir, das Gericht ist nicht fern. Der Charakter des…

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Melanchthon an Myconius

Melanchthon an Myconius

Ich habe den Draco ermahnt, für die Ruhe seiner Kirche zu sorgen und aufzuhören, mit seinem Kirchendiener in Streit zu leben. Solcher Wirren im Gemeindewesen ist es genug des Ärgernisses, welches nur das Ansehn des Evangeliums herabdrückt; wiir müssen vielmehr diese inneren Zwiste beschwichtigen. Ich weiß nicht, was noch aus ihm werden soll. Ermahne doch die Behörde, daß sie ihn zur Ruhe verweise, wenn er sich nichht in sie schicken will. Um solche Lappalien an den Hof zu bringen, ist…

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Zwingli, Huldrych – An Myconius.

Zwingli, Huldrych – An Myconius.

Zürich, im J. 1520. Es ängstigt dich, theuerster Myconius, die Erwartung Excommunikation Zeiten, wo Alles auf und nieder sich bewegt, alles sich vermengt, so daß niemand die ursprüngliche Gestalt erkennen kann; ist doch alles so verkehrt und verworren, daß ein Kopf nichts hervorbringen kann, von dem nicht das Gegentheil oder ein ihm Gegenüberstehendes hervorträte: daher jedem scharfsinnigeren Geist mit der entstehenden Hoffnung auch zu ihr sich gesellende Furcht vor Augen schwebt. Längst hegten Alle, die den Glanz der Humanität lieben,…

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