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Schlagwort: unbekannt

Calvin, Jean – An einen Agenten am Hof des Königs von Navarra.

Calvin, Jean – An einen Agenten am Hof des Königs von Navarra.

Nr. 647 (C. R. – 3302) Das Gutachten über die nach dem Tode Franz II. zu ergreifenden Maßregeln, das Calvin zu Händen des Königs von Navarra (des „Herrn“) ausstellte, kam insofern zu spät, als Katharina von Medici sich sofort nach des Königs Tode der Vormundschaft bemächtigte, und der „Gefangene“ Conde entlassen wurde; indessen blieb er bis zum gerichtlichen Spruch im Juni 1561 auf einem Schlosse seines Bruders in freiwilliger Haft. Obwohl die französische Hofetikette eine vierzigtägige Totenwache der nächsten Umgebung…

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Calvin, Jean – An einen unbekannten Adressaten.

Calvin, Jean – An einen unbekannten Adressaten.

Nr. 640 (C. R. – 3259) Erklärung eines unfreundlichen Empfanges. Dass ich dich bei unserm letzten Zusammentreffen nicht gerade heiter empfing, geschah weder aus Widerwillen gegen dich, noch aus Verachtung, sondern einfach, weil ich mich nicht anders stellen wollte, als mir zu Mute war. Gewiss, ich hatte, wie du vermutest, allerlei Ungünstiges oder doch mir Missfallendes über dich gehört. So war ich von einer gewissen Angst befangen, so dass ich dir meine Empfindung nicht ganz frei und offen darlegen konnte….

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Calvin, Jean – An einen unbekannten Pfarrer in Polen.

Calvin, Jean – An einen unbekannten Pfarrer in Polen.

Nr. 629 (C. R. – 3212) Francisco Stancaro aus Mantua lehrte, dass Christus allein nach seiner menschlichen Natur unsere Gerechtigkeit geworden sei, und suchte wie alle nicht orthodoxen Elemente jener Zeit in Polen Anhänger zu werben. Ludovico Vives, ein in den Niederlanden lebender spanischer Humanist, hat sich besonders als Pädagoge berühmt gemacht. Gegen Stancaro hatten die evangelischen Pfarrer Polens ein Bekenntnis aufgestellt und zur Begutachtung nach Genf gesandt. Über Stancaro, Konkubinat und Ehe und Pestgefahr. Da der Edelmann, der uns…

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Calvin, Jean – An einen gefangenen Evangelischen in Frankreich.

Calvin, Jean – An einen gefangenen Evangelischen in Frankreich.

Nr. 611 (C. R. – 3131)   Aus dem sonst nicht besonders charakteristischen Briefe sei nur ein Satz angeführt. Genf war seit dem Frieden von Chateau-Cambresis ständig von Herzog Philibert Emanuel von Savoyen (vgl. 542) bedroht, der mit Frankreich und Spanien im Bunde stand. Die ganze Bevölkerung arbeitete mit größter Energie an der Befestigung der Stadt. Nachdem Calvin den Gefangenen zur Ausdauer ermahnt hat, schreibt er: Genf in Gefahr. – – – Freilich sage ich das zur Stunde noch fern…

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Calvin, Jean – An eine unbekannte Dame in Frankreich.

Calvin, Jean – An eine unbekannte Dame in Frankreich.

Nr. 603 (C. R. – 3064) Wann darf eine Frau ihren Mann verlassen. Wir sind nicht so unmenschlich, dass wir nicht Mitleid mit all denen hätten, die leiden müssen um der Ehre Gottes und des Evangeliums unsres Herrn Jesu Christi willen, und möchten sie trösten, soweit es möglich ist und wir Gelegenheit dazu haben. Vor allem haben wir Mitleid mit den armen Frauen, die von ihren Männern schlecht und roh behandelt werden, weil das eine gar harte, grausame Tyrannei ist,…

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Calvin, Jean – An einige polnische Pfarrer und Edelleute.

Calvin, Jean – An einige polnische Pfarrer und Edelleute.

Nr. 520 (C. R. – 2602) Sieben evangelische Pfarrer und zehn Edelleute Polens hatten Calvin aufgefordert, nach Polen zu kommen, um der Reformation zum Durchbruch zu verhelfen, und den Genfer Rat um seine Entlassung gebeten. Lismano war nach seiner Rückkehr nach Polen vom König auf Betreiben der Bischöfe zeitweilig wieder verbannt worden. Ablehnung eines Rufes nach Polen. Hätte ich Euern Brief, hohe und edle Herren und herzlich verehrte Brüder, an der Herbstmesse in Frankfurt erhalten, statt erst auf der Rückreise…

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Calvin, Jean – An einen unbekannten Hugenotten in Frankreich.

Calvin, Jean – An einen unbekannten Hugenotten in Frankreich.

Nr. 493 (C. R. – 2441) Über das Zinsfordern und andere Fragen. Geliebter Bruder, weil es sehr oft geschieht, dass beim Geldverleihen auf Zinsen allerlei wider Recht und Billigkeit gehandelt wird, so wäre eine einfache Antwort auf deine Frage, auf welche Art man sein Geld rechtmäßig zinsbringend anlegen könne, nicht durchaus sicher. Zuweilen wird’s geschehen, dass auch der kleinste Zinsgewinn nicht ohne Sünde gegen Gott und Unrecht gegen den Nächsten gemacht werden kann. Deshalb musst du mich entschuldigen, wenn ich…

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Calvin, Jean – An einige Frauen in Frankreich.

Calvin, Jean – An einige Frauen in Frankreich.

Die Adressatinnen und das genaue Datum des Briefes sind unbekannt. Mahnung zur völligen Hingabe an Gott. Es tut mir sehr leid, Geliebteste im Herrn, dass ich nicht recht weiß, was ich Euch jetzt Fröhliches bieten könnte. Denn ich habe alle Ursache, zu schweigen, wo mehr von mir erwartet und gefragt wird, als ich weiß und beantworten kann. Ihr habt also aus einer meiner Schriften erkannt, dass Ihr kein ruhiges Gewissen mehr haben könnt, wenn Ihr Gott nicht recht dient; aber…

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Calvin, Jean – An einen provencalischen Edelmann.

Calvin, Jean – An einen provencalischen Edelmann.

Ist die Taufe zur Seligkeit nötig? Sehr lieber Herr und Bruder, ich habe vernommen, wie Gott Sie vor einiger Zeit heimgesucht hat, und zwar in doppelter Weise, erstlich dadurch, dass er das Kind, das er Ihnen gegeben, wieder zu sich genommen hat, und dann dadurch, dass einige Brüder Ärgernis daran nahmen, dass Sie das Kind nicht hatten taufen lassen, obwohl Sie gekonnt hätten. Nun will ich mich nicht lange dabei aufhalten, Sie darüber zu trösten, dass Gott Sie eines Besitzes…

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Calvin, Jean – An einen unbekannten Hugenotten in Frankreich.

Calvin, Jean – An einen unbekannten Hugenotten in Frankreich.

Die Gewissenspflicht der Auswanderung. Ich hätte früher geschrieben, hätte mich nicht die Hoffnung auf dein Kommen, die mir dein Brief machte, zurückgehalten. Dein langes Zögern scheint nun anzudeuten, dass du entweder deinen Plan geändert hast, oder irgendein Hindernis deiner Abreise in den Weg getreten ist. Ich möchte lieber das Zweite annehmen, wenn nur nichts Trauriges und kein Unglück wäre und dich nicht für lange hinderte. Doch ich muss fast vermuten, was ich nicht möchte, dass du nicht mehr desselben Sinnes…

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