Durchsuchen nach
Schlagwort: Fabri Christoph

Calvin, Jean – An Farel und Christophe Fabri in Neuchatel (463).

Calvin, Jean – An Farel und Christophe Fabri in Neuchatel (463).

Der Name des Überbringers ist unbekannt; zu dem Verbot des Abendmahlsgenusses in Genf vgl. 439. Morelet de Museau (vgl. 68, 69), der französische Diplomat, war mit Calvin befreundet. Teilnahme am Abendmahl in Genf für Berner verboten. Wie schlimm man mit diesem unserm Freund, [der Euch diesen Brief bringt], umgegangen ist, kann er Euch selbst besser erzählen. Als ob er ein schlimmes Verbrechen begangen hätte, als er mit uns das Abendmahl feierte, rief ihn der Landvogt von Thonon vor sich und fuhr…

Weiterlesen Weiterlesen

Calvin, Jean – An Christophe Fabri in Neuchatel.

Calvin, Jean – An Christophe Fabri in Neuchatel.

Farels Kollege in Neuchatel, Christophe Fabri, hatte Calvin zu seiner Hochzeit eingeladen. Die Partei der Gegner Calvins errang damals eben in der Wahl ihres Führers Perrin zum ersten Syndic die Oberhand. Der Pfarrer von Vandoeuvres, Philippe de l´ Eglise, ein Anhänger Bolsecs und der Vertraute de Falais´, war wegen Wucher und leichtfertigen Lebens von seinen Kollegen beim Rat verklagt worden. Absage auf die Einladung zur Hochzeit. Dass dir eine [zweite] Ehe beschieden worden ist, freut mich sehr, weil es nach…

Weiterlesen Weiterlesen

Calvin, Jean – An Christophe Fabri und Farel in Neuchatel (330)

Calvin, Jean – An Christophe Fabri und Farel in Neuchatel (330)

Nr. 330 (C. R. – 1564) Vgl. 327, 329 Das Gutachten der Basler Pfarrer entsprach Calvins Wunsch wenig. Herr de Falais, dessen Hausarzt Bolsec war, hatte für ihn beim Rat Fürbitte eingelegt. Weggelassen einige Sätze über ein Empfehlungsschreiben. Über das Basler Gutachten und de Falais´ Eintreten für Bolsec. Eure Aufträge will ich besorgen. Wenn wir nur erreichen, was wir wollen! Die Basler Pfarrer haben geantwortet. Wir mussten wieder erfahren, wie wenig Hilfe wir an ihnen haben. Mykonius deutet recht kühl irgendetwas…

Weiterlesen Weiterlesen

Calvin, Jean – An Christophe Fabri in Neuchatel

Calvin, Jean – An Christophe Fabri in Neuchatel

Nr. 328 (C. R. – 1600) Dieses schwer datierbare und unvollendete Schreiben gehört wohl hierher, das die Kongregation, in der Bolsec seine Ansichten darlegte, als kürzlich abgehalten erwähnt wird. Verteidigung der Prädestinationslehre. Du aber, lieber Christophe, täuschest dich sehr, wenn du meinst, der ewige Ratschluss lasse sich so auslegen, dass Gott wohl einige zur Seligkeit erwähle, aber niemand zur Verdammnis bestimme. Denn, wenn er einige erwählt, so folgt doch sicher daraus, dass nicht alle erwählt sind. Was ist nun von…

Weiterlesen Weiterlesen

Calvin, Jean – An Christophe Fabri in Thonon.

Calvin, Jean – An Christophe Fabri in Thonon.

Familiennachrichten. Es soll zwischen dir und deinem Kollegen zu einem so schlechten Abschluss gekommen sein, dass weder deine Lage in der guten Sache noch die deines Gegners in seiner schlechten in Zukunft besser sein werde. Wäre doch bald nicht nur Frieden, sondern feste Eintracht zwischen Euch! Von den von dir abgesandten Briefen habe ich nur den zweiten erhalten. Es ist mir ein rechter Schmerz, dass deine Frau und Eure Hanna zugleich krank sind. Denn ich kann von mir schließen, in…

Weiterlesen Weiterlesen

Calvin, Jean – An Christophe Fabri in Thonon.

Calvin, Jean – An Christophe Fabri in Thonon.

Calvin als Sittenrichter. Es ist hier ein Bürger aus einer der vornehmsten Familien, dessen Magd entfloh heimlich, da sie schwanger geworden war. Wir hörten dann, sie sei in Rolle. Wir schickten dorthin. Man fand sie, als sie vor der Niederkunft stand, und kurz drauf gebar sie eine Fehlgeburt. Als der Ortsvorsteher auf unser Gesuch eine Untersuchung wegen Ehebruch einleiten wollte, brachte man die Person auf ein Schiff und fuhr mit ihr gegen Euer Gebiet hin. Es war Carinod, der das…

Weiterlesen Weiterlesen

Calvin, Jean – An Christophe Fabri in Thonon.

Calvin, Jean – An Christophe Fabri in Thonon.

Christophe Fabri, genannt Libertetus, Pfarrer von Thonon (vgl. 10), war verreist als ihn Calvin besuchen wollte; Calvin hinterließ ihm folgenden Brief. Von einem verfehlten Besuch. Es tat mir und meinen Begleitern aus manchen Gründen leid, dass wir dich nicht zu Hause trafen; besonders weil wir uns mit dir über verschiedene Dinge zu besprechen wünschten. Dazu kam aber noch das eine, dass wir deine Frau nicht dazu bringen konnten, uns einfach als Hausgenossen zu behandeln. Denn sie trieb es so verschwenderisch,…

Weiterlesen Weiterlesen

Calvin, Jean – An Christophe Fabri in Bole.

Calvin, Jean – An Christophe Fabri in Bole.

Christophe Fabri, genannt Libertetus, von Vienne war zuerst Mediziner, dann Pfarrer in Neuchatel, Boudry und Bole, dann in Thonon (Savoyen), später wieder in Neuchatel. Pierre Robert, genannt Olivetanus, ließ Juni 1535 eine französische Bibelübersetzung mit einer Vorrede Calvins erscheinen; zu einer Sonderausgabe des Neuen Testaments hatte Calvin seine Korrektur versprochen. Das Pseudonym LVCANIVS ist zusammengestellt aus den Buchstaben CALVINVS. Die Nachschrift ist um eine unverständliche Notiz gekürzt. Arbeit an Olivetanus Bibelübersetzung. Über Calvins Traktat von der Unsterblichkeit der Seele. Als…

Weiterlesen Weiterlesen