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Schlagwort: Link Wenceslaus

Luther, Martin – An Wenceslaus Link (1536).

Luther, Martin – An Wenceslaus Link (1536).

Gnade und Friede in Christo ! Mein lieber Wenzel! Weil es schon einige hundert Jahr her ist, daß ich nicht lateinisch schreibe noch rede und fast fürchte, all mein früher Latein zu vergessen nnd glaube, daß ihr wohl an der gleichen Gefahr leidet: so hoffe ich doch, daß solcher Glaube mich vor euch rechtfertigen werde auch ohne gute und böse Werke, weil ihr gegen solche Sünder ein gnädiger Gott seid, gleichwie ihr wünscht, daß in euren gleichen Sünden euch vergolten…

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Luther An Wenzel Link

Luther An Wenzel Link

26.6.1531 Gnad und Friede. Satan züchtiget mich mit mannigfaltigen Faustschlägen, mein lieber Wenzel, so daß mein ohnehin geschwächter Leib darunter sehr leidet. Seine Bosheit verhindert mich gerade zu der Zeit, da ich am meisten schreiben und arbeiten solle, daß ich nur selten dazu kommen, und nur weniges leisten kann. Villeicht wird er mit mir bald gar ein Ende machen. Es geschehe aber nicht sein, sondern desjenigen Wille, der ihn sammt seinem ganzen Reiche zu Grunde richtete. Es geschehe also. Brenzius…

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Luther, Martin – An Wenzel Link

Luther, Martin – An Wenzel Link

18. August 1530 Gnad und Friede. Ich bitt Euch, mein Bester, haltet es mir zu guten, daß ich mich dießmal so kurz fasse. So ist es; ich bin mit Arbeiten überhäufet, war es stets, und werd‘ es, wie ich sehe, all mein Leben hindurch seyn. Saget auch dem Osiander, daß ich ihn bald schreiben werde über eine Sache, die mich interessirt und billig interessirt. Denn man sagt, daß in Niederdeutschland ein Krieg ausbreche. Betet für mich, mein lieber Wencel. In…

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Luther, Martin – An Wenceslaus Link

Luther, Martin – An Wenceslaus Link

20.7.1530 Dem ehrwürdigen Herrn D. Wenzel Link, rechtschaffenen und getreuen Diener Christi zu Nürnberg. Gnade und Friede. Es ist mir sehr lieb, mein lieber Wenzel, daß mein Schreiben bey Euch zur Presse gelassen wurde. Ich hab es nicht ohne Besorgniß gesendet, Eure Stadt mögte, vermöge ihrer Gewissenhaftigkeit, nicht allem was von mir kömmt, diese Erlaubniß gestatten. Indeß hoff ich, daß auch jene Sätze angelanget seyn werden, die doch meiner Widersacher Galle anregen mögen. Denn ich hab es mir fest vorgenommen,…

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Luther, Martin – An Wenceslaus Link

Luther, Martin – An Wenceslaus Link

Dem sehr ehrwürdigen Herrn Wenzel Link, seinem Bruder und Obern im Herrn. 27. Juni. 1530 Gnad und Friede. Der Bothe, der mir plötzlich und unversehens aufstieß, that so dringend, daß ich nicht einmal Zeit hatte den Unsrigen in Augsburg zu schreiben. Daher überschicken wir Euch durch ihn nur die von Wittenberg erhaltenen Briefe. Habet also die Güte zu besorgen, daß sie richtig den Unsrigen zu Augsburg eingehändiget werden. Ich glaube, Ihr werdet dieses Eures Orts leicht thun können, da ihr…

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Hertzog Georgen zu Sachssenn rc. Schreiben an Doctor Wentzeslaen Linck, Vicarien Augustiner ordens 1522.

Hertzog Georgen zu Sachssenn rc. Schreiben an Doctor Wentzeslaen Linck, Vicarien Augustiner ordens 1522.

George von Gottes gnaden, Hertzog zu Sachsenn rc. Wir haben eur schreiben, meldende, das ir bericht, wie wir etlichen Clostern Augustiner ordens, in vnsern Landen gelegen, das schirstkumend eur Capitel zu besuchen, solten vndersagt haben, sampt angeheffter bitt, in solchs auf das mal zu erleuben, alles inhalts verlesenn. Vnd wellen euch darauf nicht bergen. Die weil sich offentlich befunden, das die bruder aller orden auß dem jungst gehalten eurm Capitel, so zu Wittenberg gehalten, sich meer geergert dann gebessert haben,…

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Luther, Martin – An Wenceslaus Link (19.8.1520)

Luther, Martin – An Wenceslaus Link (19.8.1520)

Heil! Ich begehre und suche das gar nicht, daß ich durch meine Schrift und Bücher gern Lob und Ruhm erwerbe. Es werfen fast alle mir meine beißige Art vor, ich aber bin mit euch der Meinung, daß Gott wohl so der Menschen Dichten offenbare. Denn ich sehe, daß, was dieser Tage linde gehandelt wird, vergessen und von niemand geachtet wird. Es mußte auch der Rebecca Leib uneinige und einander stoßende Kinder tragen. Unsre Zeit urtheilt nicht gut, die Nachkommen werden’s…

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Luther, Martin – An Wenceslaus Link (10.7.1518)

Luther, Martin – An Wenceslaus Link (10.7.1518)

– Unser Vicarius, Johann Lange, der heute hier ist, sagt, er sei von Graf Albrechten zu Mansfeld gewarnt worden, er solle mich ja nicht aus Wittenberg ausgehen lassen, denn es hätten einige Große auf mich bestellt, daß ich erdrosselt oder ersäuft werden sollte. Ich bin wie Jeremias der Mann des Haders und der Zwietracht, der die Pharisäer täglich mit neuen Lehren, wie sie sagen, erbittert. Ich aber bin mir nicht anders bewußt, als daß ich die reinste Theologie lehre und…

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