Durchsuchen nach
Schlagwort: Mykonius Friedrich

Cruciger, Caspar – An Myconius

Cruciger, Caspar – An Myconius

Dr. Caspar Cruziger, Rektor der Universität in Wittenberg, an Myconius. Wittenberg, 5. Febr. 1546 Nach deinem Schreiben an D. Georg Rocarius, das ich gelesen, ist es uns, als wolltest du bereits von uns abscheiden in das weit bessere Leben und zur ewigen Theilnahme an dem süßesten Umgang und der unvergänglichen Freude mit dem Sohne Gottes selbst und dem auserwählten Chore der seligen Väter, Propheten und aller Heiligen und dem zahllosen Engelsheer. Gleichwohl aber, indem wir so reichlich die Tröstungen und…

Weiterlesen Weiterlesen

Luther, Martin – An Friedrich Myconius.

Luther, Martin – An Friedrich Myconius.

Dem Ehrwürdigen Friedrich Mecum, Bischof der Gothaischen Kirche und der Thüringer Kirchen, seinem geliebten Bruder. Gnade und Friede in Christo. Ich hab euer Schreiben, lieber Herr Friedrich, empfangen, darin ihr anzeigt, daß ihr tödtlich, oder, wie ihrs recht und christlich deutet, zum Lebenkrank liegt. Wiewohl mirs nun eine sonderliche große Freude ist, daß ihr so getrost und unerschrocken gegen den Tod, welcher, nach der Schrift, nicht ein Tod, sondern ein süßer Schlaf ist aller Gottseligen, ja ein Sehnen und Berlangen…

Weiterlesen Weiterlesen

Luther, Martin – An Justus Menius und Friederich Myconius.

Luther, Martin – An Justus Menius und Friederich Myconius.

Gnad und Friede in Christo. Ich billige es sehr, mein Jobst und Friederich, daß Ihr die wider die Anabaptisten verfertigte Schrift herausgeben wollet, so bald Ihr nur könnet. Da diese Leute nicht nur Gotteslästerer, sondern auch Aufrührer sind, so lasset dem Schwerdte wider sie ein volles Recht. Denn dieß ist der Wille Gottes, daß der sein Gericht finde, der sich der Obrigkeit widersetzet. Wir müssen also nicht mit mehr Glimpf über solche Leute ein Urtheil fällen, als Gott selbst und…

Weiterlesen Weiterlesen

Luther, Martin – An Friedrich Mecum

Luther, Martin – An Friedrich Mecum

Meinem achtbaren Bruder im Herrn Friederich Mecum, Evangelisten und Diener Christi, meinem theuersten Freunde. Gnad und Friede im Herrn, welcher sagte: Ihr werdet Drangsalen hier nieden haben, aber in mir wird Euch Friede werden; seyd getrost. Ich überwand die Welt! Ich schreib also an Euch, mein lieber Friederich, ein Unbekannter zu einem Unbekannten, um Euch mitzutheilen des Trostes, so viel mir immer im Herrn geworden ist. Da also die Welt überwunden ward, so muß ja nothwendig alles, was ohne Christi…

Weiterlesen Weiterlesen