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Schlagwort: Müslin Wolfgang

Calvin, Jean – An Wolfgang Müslin in Bern (511)

Calvin, Jean – An Wolfgang Müslin in Bern (511)

Nr. 511 (C. R. – 2548)   Valerand Poulain wurde vom Schiedsgericht zwar formell freigesprochen, aber doch zur Abdankung gezwungen. Der Führer der Straßburger Lutheraner Marbach (vgl. 409) war damals bei Ottheinrich von der Pfalz, um ihn für die lutherische Lehre von der Allgegenwart des Leibes Christi zu gewinnen. Ludwig Rabus von Memmingen war Zells Nachfolger in Straßburg, ebenfalls ein lutherischer Eiferer. Der frühere Berner Pfarrer Beatus Gerung stand mit seinem Straßburger Kollegen, deren Senior Diebold Schwarz war, im Streit,…

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Calvin, Jean – An Müslin in Bern (289)

Calvin, Jean – An Müslin in Bern (289)

Vgl. 281. Über die Nachschrift vgl. den folgenden Brief. Nochmals vom Vorurteil der wöchentlichen Kolloquien. Wenn Euer Rat Gründe hatte, den Pfarrern die üblichen Zusammenkünfte zur Schriftauslegung für die Zukunft zu verbieten, so glaube ich dies in gerechte Erwägung zu ziehen. Aber dass das ein gutes Mittel gewesen sei, das leugne ich. Ich habe nie gehört, dass Händel in Lausanne vorkamen, bis es diesem Tollkopf [Zebedee] in den Sinn kam, die Kirche in jeder Weise in Unordnung zu bringen. Dass…

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Calvin, Jean – An Wolfgang Müslin, Professor in Bern (281)

Calvin, Jean – An Wolfgang Müslin, Professor in Bern (281)

Den Waadtländer Pfarrern waren auf Betreiben Hallers und Müslins die wöchentlichen Kolloquien verboten worden. Müslin hatte ein Büchlein Dialoge herausgegeben. Vom Nutzen der wöchentlichen Kolloquien. Für deine Dialoge danke ich dir doppelt, erstens, dass du mir ein Exemplar davon persönlich zugesendet hast, und zweitens, dass du dieses Werk, das ich für sehr fruchtbringend halte, der Kirche Christi geschenkt hast. Indessen wird eine schlimme Botschaft hier verbreitet; den Brüdern im Bernbiet sei verboten worden, zur Besprechung der Schrift zusammenzukommen, wie es…

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Calvin, Jean – An Wolfgang Müslin, Pfarrer in Augsburg (194)

Calvin, Jean – An Wolfgang Müslin, Pfarrer in Augsburg (194)

Über Müslin (Musculus) vgl. 69. Die Begegnung mit Bernardino Occhino geschah in Zürich auf Calvins Reise im Januar. Augsburg war in der Gewalt des Kaisers. Teilnahme im Unglück der Augsburger Gemeinde. Wollte ich in diesem Brief alles durchnehmen, was unsere Zeit und die gegenwärtige Weltlage an Stoff bietet, ich fände kein Ende. Auch steht mir sonst allerlei im Weg, diesen so sehr dornigen Wald von Ereignissen auch nur zu betreten. Doch möchte ich den jungen Mann, der sich mir als…

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