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Schlagwort: Machtolf Johann

Blaurer, Ambrosius – An Johann Machtolf

Blaurer, Ambrosius – An Johann Machtolf

Ich schreibe hiemit an Eueren Rat wegen des Herrn Johannes Bock, den ich hier nicht länger bei der Helferei erhalten kann, und bitte, ihm, weil das Einkommen seiner kleinen Pfrund für seinen Unterhalt nicht genügt, zu einer Zulage zu verhelfen, damit er, wenn nicht länger, doch noch ein Jahr hier studieren kann. Nehmt Euch der Sache an. Das Geld wäre sicher gut angelegt; er hat jetzt erst den rechten Nutzen vom Studium, und Ihr bedürft seiner Dienste noch nicht. Meine…

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Blaurer, Ambrosius – An Johann Machtolph über den Götzentag zu Urach

Blaurer, Ambrosius – An Johann Machtolph über den Götzentag zu Urach

Sonders vertrauter, günstiger, lieber Herr und Bruder. Ich kann Euch in der Eil dannoch nit verhalten, daß auf Sonntag nächst vor dato ein Götzentag hie zu Urach gehalten worden, uff welchen von meinem gnädigen Herren beschrieben worden der Brenz, Doctor Pauls Phygio zu Tüwingen, Maister Caspar Greter, Pfarrer zu Herrenberg, Maister Mattheus Alber zu Reutlingen, Maister Erhart Schnepf und ich, auch ist Maister Wenz, Prediger hie zu Aurach auch dabey gewesen. Da hättet ihr Wunder gehört! Wir haben den ganzen…

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Blaurer, Ambrosius – An Johann Machtolph (Auszug)

Blaurer, Ambrosius – An Johann Machtolph (Auszug)

27.11.1536 Dem achtbaren, hochgelehrten Herren Johann Machtolph, Stadtschreiber zu Eßlingen meinem günstigen lieben Herren. Gnad und Fried durch Christum von Gott samt Entbietung meiner ganz gutwilligen christlichen Dienste zuvoren, sonders günstiger Herr und geliebter vertrauter Bruder. … Am andern, als ihr mir geschrieben, des Philippi Melanchthons halber, wißt, daß er ganz wohl mit mir zufrieden gewesen, auch aller Ding freundlich von mir abgescheiden ist, ja als er erstlich herkam, und ich am dritten Tag nach seiner Ankunft hinweg ritt von…

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Blarer an Johann Machtholf April 1534

Blarer an Johann Machtholf April 1534

„Es langt an mich von anderen trefflichen Städten her glaublich an, wie ich bei euch zu Eßlingen nicht wenig verläumdet und beschreiet sein solle, als ob ich mit meiner lieben Hausfrauen vormals, ehe ich sie mir ehelich vereinbart, Unlauterkeit gepflogen und Kindlein bei ihr gezeugt habe, welches denn Vielen bei euch, Oberen und Unteren, ein großer Anstoß und eine Ursach sei der Verkleinerung aller meiner Lehre. Wo nun dem also, wäre es mir ein groß, treffelich und herzlich Leid, nicht…

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