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Schlagwort: Zell Katharina

Ludwig Rabus – Schmähbrief an Katharina Zell, seine Pflegemutter.

Ludwig Rabus – Schmähbrief an Katharina Zell, seine Pflegemutter.

Meine Glory, Ruhm und Trost in dem gecreutzigten Christo. Dein heidnisch, unchristlich, erstunken und erlogen Schreiben ist mir zukommen den 16. April, welches war der Charfreytag, da ich sonst mit PRedigen zimlich unruhig und beladen. Dieweil ich dann in selbigem giftigem, neidischem, erstunkenen und erlogenen Schreiben befunden, ob dich wol GOtt wunderbarlich heimsucht, dannoch keine Besserung an dir zu verhoffen, sondern du für und für in schröcklichen Irrthumen, falscher Zeugnuß, und teuflischen Ausgeben frommer Leute verstockter Weiß verharrest, so befehle…

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Schwenkfeldt, Caspar – Ain Sendbrieff/ an ain gotförchtige frawen/ rc.

Schwenkfeldt, Caspar – Ain Sendbrieff/ an ain gotförchtige frawen/ rc.

Wider das falsch erdichte außschreyen etlicher Predicanten zu Straßburg/ gegen Herr Caspar Schwenckfelden ein zeitlang geübt. UNserem Herren vnd Regierenden Künig Jesu Christo/ sey alle gloria vnd herrligkait/ mit Gott seinem Vatter/ in ainigkait des hailigen gaistes/ vnd was ich in seiner gnaden liebs vnd guts vermag/ zuuor/ Ersame liebe Fraw/ geliebte freündin in Christo/ Von ewrer kranckhait ist mir gesagt/ vnnd das eüch Gott der Herr gnedigklich wider zur gesundthait hat geholffen/ Wie jr auch mitten in der kranckhait/…

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Luther, Martin – An Matthes Zell’s Hausfrau.

Luther, Martin – An Matthes Zell’s Hausfrau.

24. Januar 1531. Dieser Brief bezieht sich auf die Stellung Luthers zu den Straßburgern. Der tugendsamen Frauen, der Matthes Zellin zu Straßburg, meiner freundlichen lieben Freundin. Gnade und Friede in Christo. Meine liebe Frau, ich hab‘ euer Schrift, so nun längst mir zukommen, bisher nicht verantwort; denn ich gedacht, es wär‘ noch zu frühe, weil die Sache noch so neu war; aber weil (Gott Lob) itzt die Schröpfe ein wenig sich geändert, will ich nun wiederum euch euer Schrift fürgehalten…

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Luther, Martin – An Katharina Schützin. 1524

Luther, Martin – An Katharina Schützin. 1524

17. December 1524 Der Tugendsamen Frauen, Katharin Schützin, meiner lieben Schwester und Freundin in Christo, zu Straßburg. Gnad und Fried in Christo. Meine Liebe, daß dir Gott sein Gnade so reichlich geben hat, daß du nicht allein selbes sein Reich siehest und kennest (so vielen Leuten verborgen), sondern auch einen solchen Mann bescheret, von dem du es täglich und ohn Unterlaß besser lernen, und immer hören magst, günne ich dir wohl, und wünsche dir Gnad und Stärke dazu, daß du…

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