Calvin, Jean – An Viret in Lausanne (193).

Calvin, Jean – An Viret in Lausanne (193).

Weggelassen sind einige Bemerkungen über die Unmöglichkeit einer Rückberufung Occhinos nach Genf und über die Heirat eines uns unbekannten Mannes.

Nochmalige Einladung nach Genf.

Mit geziemendem Ernst habe ich den Angriff, vor dem sich Roset so sehr fürchtete, abgewiesen. Unser Komödien-Cäsar behält trotzdem sein Gebahren bei. Täusche ich mich nicht, so sagen selbst solche, die immer seine Freunde waren, an dem Mann müsse man verzweifeln. Wenn er nur mir persönlich Gelegenheit zum Verkehr mit ihm gäbe, so versuchte ichs, ihn zu Vernunft zu bringen. Aber es wäre weniger schwer, sich bei einem Fürsten Gehör zu verschaffen. Doch ist mirs lieber, du siehst und beurteilst ihn selbst. Deshalb möchte ich dich bitten, gleich nach Ostern uns zu besuchen. – –

Lebwohl, bester Bruder und Freund. Grüße unsern Bruder Jacques, Ribit und die andern angelegentlich von mir. Deine Frau lassen ich und meine Frau herzlich grüßen. Der Herr behüte Euch.

Genf, 6. April 1547.
Dein
Johannes Calvin.

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