Durchsuchen nach
Schlagwort: Vadian Joachim

Berthold Haller – Aus einem Brief an Vadian

Berthold Haller – Aus einem Brief an Vadian

20.4.1528 Aufs neue von Krankheit befallen bin ich so übel daran und über alle Maßen mit Geschäften überschüttet, daß dabei kaum ein Gesunder aufathmen könnte. Eine solche Menge von Predigern läuft von allen Seiten herbei; Manche drängen sich auf und will man sie nicht gleich himmelhoch erheben, so übergießen sie mich mit einer Fluth von Schmähungen. Von siebzig solchen „fahrenden Brüdern,“ die sich hier einfanden, hatten bloß zwei bis drei in ihren Attestaten das von Zwingli und Oecolampad mit mir…

Weiterlesen Weiterlesen

Haller, Berthold – Aus einem Brief an Vadian

Haller, Berthold – Aus einem Brief an Vadian

5. Oktober 1525 Allenthalben gibt es zwar Viele, an denen man sieht, daß sie die Finsterniß mehr lieben als das Licht. Du kannst dir aber wohl denken, wie man hier gegen das Evangelium Christi gesinnt ist, da durch gedruckte Mandate schon mehr als Ein Mal befohlen worden, dasselbe rein und unverfälscht zu predigen, und doch wieder nach Willkür Alles so vereitelt wird, daß das Volk dem gepredigten Worte durchaus nicht folgen kann. Quelle: Berthold Haller Nach handschriftlichen und gleichzeitigen Quellen…

Weiterlesen Weiterlesen

Grebel, Konrad – Brief an Joachim Vadian vom 30. Mai 1525

Grebel, Konrad – Brief an Joachim Vadian vom 30. Mai 1525

Heil und Friede sei mit dir in Gott, nicht in der Welt, damit sie im Herrn bestehen können. Für das, was du mir Gutes gethan hast, bin ich dir zu großem Dank verpflichtet, und wünsche und begehre, daß es dir reichlich vergolten werden von Gott dem Geber des Guten. Erwäge ich aber und kommt mir in den Sinn dein Streit gegen meine ächt christlichen Brüder, so gestehe ich offen und mit christlichem Freimuth, daß ich lieber einem Anderen als dir…

Weiterlesen Weiterlesen

Zwingli, Huldrych – An Joachim Vadianus.

Zwingli, Huldrych – An Joachim Vadianus.

Zürich, 19. Januar 1520. („Den sehr gelehrten Mann und wackern Freund.“) Ich sandte deinen Brief nach Basel an Dorpius, gelehrtester und theuerster Joachim, gleich am Tage nach seinem Empfang. Möge es glücklich ausfallen! Denn man sagt, der Mensch sei noch beweglicher, als der Cothurn:1) so ist Manchem jeder Ruhm zu gering, wenn er am Allerhöchsten geachtet wird. Es beunruhigt ihn freilich der Glanz des Erasmus, von dem er jedoch sehr viel Licht erlangen könnte, wenn er den Ruhm, der von…

Weiterlesen Weiterlesen

Zwingli, Huldrich – An Vadian – 1513

Zwingli, Huldrich – An Vadian – 1513

Ich habe mich entschlossen, das Griechische zu erlernen, trotzdem ich des Lateinischen noch nicht recht Meister bin. Es ist mir dabei nicht um den Ruhm zu tun, sondern um das Studium und das Verständnis der h. Schrift. Quelle: Neukauf-Heyn Evangelisches Religionsbuch Teil IV B., Kleine Ausgabe. Lesebuch zur Kirchengeschichte für höhere Schlen von Ernst Heyn. Vierte verbesserte Auflage. Leipzig Verlag von Ernst Wunderlich. 1925