Corvinus, Antonius – Über die Situation in der Pfarrei Langenhagen

Corvinus, Antonius – Über die Situation in der Pfarrei Langenhagen

Ich Antonius Corvinus Braunschweigischer Superintendens bekenne in diesem meinem offenen Brieffe, nachdem die Pfarre zum Langenhagen so geringe, und unvermöglich ist, daß sich ein Pastor schwerlich daselbst erhalten kan, desgleichen auch die Pfarre zum Heinholz, daß ich dem Pfarrherrn Herrn Henrich Flüggen, und seinen Nachkommen zum Langenhagen ein Fuder und 3 Malter Korn aus den Gefällen der Pfarre zum Heinholz, desgl. ein halb Fuder aus dem archidiaconat zu Else das Herr Vilor hat, damit Er sich desto stattlicher erhalten möge, zugelege und verordnet habe. Das andere Fuder Korns, und die Gefälle und accidentien der Pfarre zum Heinholtz sol hinfüro der Pfarherr auff der Nienstadt für Hannover haben und gebrauchen, dargegen Er die leute daselbst nohtdürfftiglich versorgen und versehen wil. Wie denn solches von allen Parten bewilliget und zugesaget ist worden. Dessen Urkund hab ich diesen Brieff mit meinem Pitschier befestiget. Geschehen zu Pattensen Dienstags nach Judica 1544.

Quelle:
Kirchen- und Reformationsgeschichte von Norddeutschland und den Hannoverschen Staaten. Von Johann Karl Fürchtegott Schlegel, Rath der Königlichen Consistorio in Hannover. Zweiter Band Hannover im Verlage der Helwingschen Hof-Buchhandlung 1829

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