Martin Luther – An Churfürst Johann Friedrich

Martin Luther – An Churfürst Johann Friedrich

sein Erscheinen auf dem Tage zu Schmalkalden betreffend.

25.2.1540

Gnade und Friede, und mein arm Pater noster. Durchlauchtigster, Hochgeborner Fürst, gnädigster Herr. Ich bedanke mich unterthäniglich E. C. F. G. gnädigliches Schreiben, daß sie mein wollen so gnädiglich verschonen. Und wo mich E. C. F. G. werden fordern, will ich gar gerne kommen, wo mirs immer möglich ist. denn ich auch ohne das gerne dabey wäre. Derohalben auch meine lieben Herren und Freunde, Doct. und M. gebeten, sie sollen mir ja alles fleißig schreiben, und anzeigen, wenn ich kommen solle, denn ich ganz willens gewest und noch bin, hinnach zu folgen, wo sichs so lange verzögen. Unser lieber HErr GOtt segne E. C. F. G. und die ganze Sache, die doch sein eigen, und ja nicht unser ist, zu seinem Lob und Ehre, Amen. Mittwochs nach Reminiscere (den 25. Februar.) 1540.

Mart. Luther

Dr. Martin Luthers Sämtliche Schriften.
Siebzehenter Theil.
Johann Georg Walch
Halle im Magdeburgischen
Druckts und verlegts Joh. Justinus Gebauer

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