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Schlagwort: Viret Pierre

Calvin, Jean – An Viret in Lyon (740).

Calvin, Jean – An Viret in Lyon (740).

Nr. 740 (C. R. – 3999) Eine evangelische Synode war nach Lyon einberufen. Im Auftrag des Königs verbot der Gouverneur d´ Agoult ihre Abhaltung, als es schon zu spät war, sie abzustellen. Viret wandte sich deshalb um Rat an die Genfer Freunde. Über das Verbot einer evangelischen Synode in Frankreich. Es konnte kaum anders kommen, als dass die, denen nichts lieber wäre als eine Zersplitterung der evangelischen Kirche, Eure Synode zu hintertreiben suchten. Denn sie hoffen, wenn wir nicht mehr…

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Calvin, Jean – An Viret in Lyon (711).

Calvin, Jean – An Viret in Lyon (711).

Nr. 711 (C. R. – 4210) Viret, seit Januar 1562 Pfarrer in Lyon, hatte nach Genf gemeldet, er sei entschlossen, noch länger dort zu bleiben, und hatte, da er darauf wohl nicht gleich Antwort erhielt, ärgerlich geschrieben; am 4. September wurde Viret der gewünschte Urlaub erteilt. Louis Franc war der Gesandte Genfs in Lyon. Zu dem gestohlenen Briefe vgl. Nr. 239, 244. Ärger über einen ungeduldigen Brief des Freundes. Kurz vor dem Essen habe ich deinen Brief durch einen mir…

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Calvin, Jean – An Viret in Lausanne (574)

Calvin, Jean – An Viret in Lausanne (574)

Nr. 574 (C. R. – 2943) Viret und seine Kollegen in Lausanne hatten dem Berner Rat einen Entwurf einer neuen schärferen Kirchenordnung eingereicht und eine scharf abweisende Antwort erhalten. Darauf hatte Beza, der sich nur widerwillig Virets Vorgehen angeschlossen hatte, seine Entlassung von der Lausanner Professur nachgesucht und erhalten und war nach Genf gezogen. Viret hatte sich nun bei Calvin bitter über Beza beklagt, der ihn so schnöde im Stich lasse und es nicht wage, es auf eine Absetzung ankommen…

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Calvin, Jean – An Viret in Lausanne (554).

Calvin, Jean – An Viret in Lausanne (554).

Nr. 554 (C. R. – 2831) Viret und sein Kollege Jacques Valier legten dem Lausanner Rat eine Kirchenordnung nach Genfer Muster mit strenger Sittenzucht und Kirchenbann vor; unter Berufung auf die Berner Reformationsbeschlüsse wurde sie abgelehnt. Ob der als zu ängstlich getadelte Kollege Virets Valier ist, ist nicht sicher. Zu Calvins Bemerkung über den Zustrom von Refugianten ist zu melden, dass im Oktober 1558 dreihundert auf einmal in Genf aufgenommen wurden. Über Virets Kampf um den Kirchenbann. Ich habe deinen…

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Calvin, Jean – An Viret und Beza in Lausanne (535).

Calvin, Jean – An Viret und Beza in Lausanne (535).

Nr. 535 (C. R. – 2704) Über Zurkinden, den Berner Stadtschreiber, vgl. 485. Gribaldo stand in Bern in Untersuchung wegen seines Glaubens. Von einer Klatschgeschichte. Ich meinte bisher, in Genf stehe das Klatschwesen am meisten in Blüte, aber Lausanne übertrifft uns darin noch weit, wie ich sehe. Ein Beispiel von vielen: Zurkinden beklagt sich, er sei sehr gehässig und schmählich in Lausanne verlästert worden, weil ich geschrieben hätte, er habe Gribaldo in einer sehr schlimmen, ja abscheulichen Sache beschützt. Ich…

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Calvin, Jean – An Viret in Lausanne (516).

Calvin, Jean – An Viret in Lausanne (516).

Nr. 516 (C. R. – 2577) Weggelassen eine Notiz über die Besetzung einer Pfarrstelle in Paris. Antoine Calvin wohnte mit seiner Frau Anne, geb. Le Fert, bei seinem Bruder; der bucklige Pierre Daguet war der Famulus des Reformators. Von häuslichem Leid. – – – Mehr kann ich vor Betrübnis des Herzens nicht schreiben. Denn die Buhlerin, die in meinem Hause wohnte und meines Bruders Weib war, hat, wie wir entdeckt haben, mit dem buckligen Pierre Unzucht getrieben. Als Trost in…

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Calvin, Jean – An Viret in Lausanne (512).

Calvin, Jean – An Viret in Lausanne (512).

Nr. 512 (C. R. – 2557) Ribit war Professor in Lausanne; er hatte Calvin offenbar wegen eines nach Frankreich zu sendenden Pfarrers geschrieben. Antistes Sulzer von Basel hatte von der Reformation in der Grafschaft Baden-Durlach berichtet, zu der Superintendent Jakob Andreä aus Göppingen berufen worden war. Von körperlichen Leiden. Die Reformation in Baden. Auf den Brief unseres Bruders Ribit antworte ich dir, damit der Bote nicht meint, es sei zwischen uns eine Entfremdung eingetreten. Sobald der nach Montbeliard Geschickte zurückkommt,…

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Calvin, Jean – An Viret in Lausanne (506).

Calvin, Jean – An Viret in Lausanne (506).

Nr. 506 (C. R. – 2522) Da die Händel in der französischen Gemeinde in Frankfurt fortdauerten, wurde Calvin dorthin berufen, sie zu schlichten. Der Lausanner Professor Eusthatius du Quesnoy (vgl. 467) war Belgier und dadurch wohl mit einzelnen Landsleuten in Frankfurt bekannt; deshalb wünschte Calvin seine Begleitung. Vorbereitungen zur Reise nach Frankfurt. Da die Notwendigkeit mich zwingt und nun auch Glauburg anderer Meinung ist und meine Reise nach Frankfurt billigt, darf ich diese Mühe nicht scheuen. Auch dem Rat und…

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Calvin, Jean – An Viret und Beza in Lausanne (461).

Calvin, Jean – An Viret und Beza in Lausanne (461).

Wer der genannte Etienne ist, wird nicht klar. Die Gefangenen von Chambery (vgl. 455) hatten berichtet, sie seien zum Feuertod verurteilt. Die Genfer Verbannten, Perrin und seine Genossen, stellten in Bern und Lausanne Calvin als ihren Hauptgegner dar, der sie vertrieben habe. Vom Hass der Feinde. Ich schicke Euch hier den Brief unseres lieben Etienne, aus dem Ihr seht, dass Christus auch unter dem Kreuze herrscht, mag Satan auch noch so sehr wüten. Was er wegen eines Schulmeisters verlangt, müssen…

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Calvin, Jean – An Viret in Lausanne (391).

Calvin, Jean – An Viret in Lausanne (391).

In Orbe, Virets Vaterstadt, die von Bern und Fribourg abhängig war, standen sich Katholiken und Reformierte ziemlich gleichstark gegenüber, doch überwogen die Katholiken noch um ein Weniges, so dass trotz Virets Bemühungen die Reformation noch nicht zum Sieg gelangt war. Nachdem Berthelier (vgl. 350, 377) an Weihnachten nochmals vergeblich den Zutritt zum Abendmahl verlangt hatte, wurde im Januar vom Rat eine Kommission eingesetzt. Sie brachte eine Aussöhnung Calvins und Perrins zustande, die am 30. Januar mit einem Bankett gefeiert wurde;…

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