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Schlagwort: Philipp von Hessen

Ph. Melanchthon und Joh. Brentz an den Landgrafen Philipp von Hessen.

Ph. Melanchthon und Joh. Brentz an den Landgrafen Philipp von Hessen.

Durchlauchtiger rc. Der Brüderschaft halben, mag sein, daß man Christen, so irren, und doch den Irrthum nicht vertheidigen, als Brüder dulden solle, wie Christus selbst seine Jünger geduldet hat. Aber diejenigen, so ungegründete Lehre vorgeben und vertheidigen, kann man nicht für Brüder halten; denn man soll ja nicht willigen in unrechte Lehre. So hat auch Paulus die Galater angenommen, daneben aber von denjenigen, so unrechte Lehre vorgaben, gesprochen: ich wollte, daß die, so euch beschneiden, weggeschnitten würden. Denn wie können wir…

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Luther an Landgraf Philipp von Hessen.

Luther an Landgraf Philipp von Hessen.

22.9.1531 Gnad und Friede. Durchleuchtiger, hochgeborner Furst, gnädiger Herr! Ich hab E. F. G. Schrift sampt der Universitäten Urtheil empfangen und in Abwesen Doctor Gregor Brucken gelesen zum Theil, und will E. F. G. nicht bergen, daß ich vorhin in dieser Sachen des Koniges zu Engelland mein Urtheil geschrieben an einen Doctor, der solchs von mir in Geheim gebeten, welches ich E. F. G. sobald ich kann, will zufertigen. Denn ichs mit der Universitäten Urtheil keinesweges halten kann. Doch weil…

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Luther an den Landgrafen Philipp von Hessen

Luther an den Landgrafen Philipp von Hessen

28.10.1530 Gnad und Friede von Christo. Durchlauchtigster, hochgeborner Furst, gnädiger herr! Ich hab E. f. G. Schrift und etlicher Unterricht in furliegenden Sachen empfangen. Und erstlich, daß E. f. G. begehrt, ein Buchlein zu Trost der Schwachen auszulassen, will ich E. f. G. nicht bergen, daß ich ohn daß gefaßt bin, ein Buchlein in Kurz auszulassen, darin ich den Abschied und ungeschicktes Furnehmen der Fursten rühren will, mit Vermahnung eins jders Gewissen, daß kein Unterthan schuldig sei, wo kais. Maj….

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Luther, Martin – An Landgraf Philipp von Hessen.

Luther, Martin – An Landgraf Philipp von Hessen.

Gnade und Friede von Christo. Durchlauchtigster, Hochgeborner Fürst, gnädiger Herr. Daß Ew. Fürstl. Gn. begehrt ein Büchlein, zu Trost der Schwachen auszulassen, will ich Ew. Fürstl. Gn. nicht bergen. daß ich ohne das gefaßt bin, ein Büchlein in Kurzem auszulassen, darin ich den Abschied und ungeschicktes Fürnehmen der Fürsten rühren will, mit Vermahnung eines jeden Gewissen, daß kein Unterthan schuldig sei, wo Kais. Majestät würde drauf beharren, Gehorsam zu leisten; sondern will, soviel meine Feder vermag vor solchem Gehorsam abschrecken,…

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Luther an Landgraf Philipp von Hessen.

Luther an Landgraf Philipp von Hessen.

15.10.1530 Gnad und Friede von Christo. Durchleuchtiger, hochgeborner Furst, genädiger Herr! Ich hab E. f. G. Schrift und die christliche Vermahnung drinnen gern und frohlich empfangen, bedank mich auch gegen E. f. G. solcher treuer und fleißiger Vermahnungen, will auch, ob Gott will, nachdem ich sehe, daß der Widertheil verstockt kein Anbieten noch Mittel annehmen will, je länger je weniger weichen, so viel an meiner Person liegt. So finde ich auch die Unsern (Gott Lob!) noch also gesinnet, daß sie…

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Bucer, Martin – An Philipp von Hessen.

Bucer, Martin – An Philipp von Hessen.

7.9.1529 Dem Durchleuchtigen Hochgepornen Fürsten und Herrn, Herrn Philip, Landtgrauen yn Hessen, Grauen zu Katzenellenbogen, Dietz, Ziegenhain und Nidda, m. g. F. u. H. Durchleuchtiger Hochgeporner Fürst, Gnediger Herr. E.F.G. wünsche ich meerung der gnade Gottes, mit erbytung meyner underthenigen schuldigen dienst zuvor, und füge yr zu wissen, das gestern, zu eben, hie ankomen synd, myne lieben brüder Zwingly und Oecolampadius, der meynung hie zu verziehen, biß uff angesetzten tag, von hynne sampt D. Hedio und myr zu reyten, wie…

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Bucer, Martin – An Philipp von Hessen.

Bucer, Martin – An Philipp von Hessen.

1529 Dem Durchleuchtigen hochgebornen Fürsten und Herrn, Herrn Philipsen Landtgrauen zu Hessen, Grauen zu katzen Ellenbogen, mynen gnedigen Herrn zu synen gnaden eignen Handen. Durchlüchtiger, Hochgeborner Fürst, gnediger Herr. Ew. F. G. wünsche ich vonn got, dem Allmechtigen syn gnad und wolfart, sampt myner undertheniger und schuldiger Diensten. Dann yr E.F.G. als eyn besunder Christlichem Haubt, alle Diener gotts und guthertzigen zugewandt und gehorsam syn sollen. Es befilhet uns Zwingli E.F.G. schriftlichenn anzuzeigen, wann wir vonn Hynen gedachten zu verrytten,…

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Luther an Landgraf Philipp von Hessen

Luther an Landgraf Philipp von Hessen

16.12.1529 Gnad und Friede von Christo Jhesu. Durchleuchtiger, hochgeborner Furst, gnädiger Herr! Ich hab E. F. G. Schrift durch diesen Boten empfangen und vernommen, was ungeschlachts Dinges durch die Pfaffen in den Kaiser gebräuet wird, und hoffe zu Gott, der sich im Psalter rühmet, daß er der gottlosen Fürsten und Leute Anschläge zu nichte macht, werde uns itzt auch erhoren, und solche Anschläge zu nicht machen, allermeist, weil sich itzt die Pfafferei so hoch ruhmet und trotzet auf den Kaiser…

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Luther und Melanchthon an Philipp von Hessen, 8.7.1529

Luther und Melanchthon an Philipp von Hessen, 8.7.1529

Dem Durchleuchtigen, Hochgebornen Fürsten und Herrn, Herrn Philipps, Landgraven zu Hessen, Graven zu Catzenelnbogen, Ziegenhayn, Dietz und Nidda, meinem gnädigen Herrn. Gnad und Friede in Christo. Durchleuchtiger, hochgeborner Fürst, gnädiger Herr. Daß E. F. G. unser beider Schrift empfangen und darauf fürder bestehet, daß wir gen Marburg kommen sollen, guter Hoffnung, es solle Einträchtigkeit daraus folgen, so wollen wir auch gerne und geneigtes Willens das unser dazu thun, und nach Gottes Gnaden auf bedeute Zeit, so wir gesund und leben,…

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Luther, Martin – An den Landgrafen Philipp, vom 23. Junius 1529.

Luther, Martin – An den Landgrafen Philipp, vom 23. Junius 1529.

Gnade und Friede in Christo. Durchlauchtiger, Hochgeborner Fürst, gnädiger Herr! Ich habe E. F. G.1) Schrift und gnädiges Begehren, daß ich mich soll gen Marburg begeben, mit Oecolampad und den Seinen eine Unterrede zu haben, des Zwiespalts halben vom Sacrament, ob Gott wollte Friede und Einigkeit geben, unterthäniglich vernommen. Wiewohl ich aber eine schlechte Hoffnung habe zu solchem Frieden; so ist doch ja E. F. G. Fleiß und Sorge hierin hoch und sehr zu loben, und ich für mich willig…

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