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Schlagwort: Oekolampad Johannes

Melanchthon, Philipp – An seinen gelehrten Freund Johannes Oekolampadius, über den Abendmahlsstreit

Melanchthon, Philipp – An seinen gelehrten Freund Johannes Oekolampadius, über den Abendmahlsstreit

Aus dem Latein. übersetzt von W.K. Ich habe etliche Briefe von Dir erhalten, welche, weil in ihnen viele nicht undeutliche Zeichen Deiner alten Liebe gegen mich und Deiner unveränderlichen freundschaftlichen Gesinnung sich finden, mir sehr erfreulich gewesen sind. Demn meine Gesinnung gegen Dich ist noch immer die, welche sie stets gewesen ist. Von jeher aber hab‘ ich, von tiefer Verwunderung Deiner Gelehrsamkeit und deiner ausgezeichneten Eigenschaften erfüllt, Dich nicht nur unbeschreiblich lieb gehabt, sondern auch mit besonderer Pietät verehrt. O…

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Aus einem Brief des Balthasar Hubmaier an Oecolampad

Aus einem Brief des Balthasar Hubmaier an Oecolampad

Ich lasse die Gemeinde zusammenkommen, das Kind bringen, und erkläre Matthäi XIX., wie Christus die Kleinen zu sich rief. Dann gebe ich ihm den verlangten Namen, und die Gemeinde betet mit gebeugten Knien für das Kind, Christus wolle ihm gnädig sein. Bestehen die Eltern aus Schwäche darauf, daß es getauft werde, so thue isch es, und bin mit den Schwachen, bis sie einst besser belehrt werden.

Luther, Martin – An Oekolampad über Erasmus (Fragment)

Luther, Martin – An Oekolampad über Erasmus (Fragment)

Was Erasmus über Dinge des Geistes denkt oder vorgibt, bezeugen hinlänglich seine Schriften, die früheren, wie die letzten. Obwohl ich öfters seine Stacheln fühle, so thue ich doch, als mekre ich sie nicht, weil auch er sich anstellt, als sei er nicht unser offener Feind: ich sehe aber tiefer, als er vielleicht glaubt. Er selbst hat das gethan, zu was er berufen war: er hat die Sprachen eingeführt und von unheiligen Studien abgeleitet: vielleicht stirbt er selbst einmal mit Moses…

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Melanchthon, Philipp – Bericht über die Leipziger Disputation an Oecolampadius.

Melanchthon, Philipp – Bericht über die Leipziger Disputation an Oecolampadius.

Philipp Melanchthon wünscht seinem Freund Oecolampadius alles Heil in Christo. Ich halte, es sei nicht Viel daran gelegen, und Ihr verlangt es auch nicht besonders, daß ich mit viel Worten ausdrücke, wie ich gegen Euch gesinnt sei. Denn der gute Geist einer herzlichen Liebe hat unsre Gemüther so glücklich mit einander verbunden, daß ich hoffe, unsre Freundschaft könne bei der so mannichfaltigen Veränderung aller menschlichen Dinge auf keinen Fall gekränket werden; noch auch durch die gemeinen und schleichenden Schmeichler, ich…

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