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Schlagwort: Johann Friedrich I. von Sachsen

Melanchthon, Philipp – An den Churfürsten Joh. Friedrich von Sachsen.

Melanchthon, Philipp – An den Churfürsten Joh. Friedrich von Sachsen.

Wittenberg, d. 12. März 1547 Gottes Gnade durch seinen eingeborenen Sohn, Jesum Christum unsern Heiland zuvor. Durchlaucht. H. gnäd. Churfürst! Wir danken erstlich mit herzlicher Demuth dem allmächtigen Gott, Vater unsers Heilandes Jesu Christi, daß er Ew. C. F. G. bis anher wider so viele teuflische und mörderische Cains- und Judasvorhaben gnädiglich erhalten und gestärkt hat, hat auch jetzund Hülfe gethan und einen gnädigen Sieg gegeben, der groß Uebel verhindert hat, und, als wir hoffen, forthin zum Guten dienen wird….

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Joh. Bugenhagen, Ph. Melanchthon und Casp. Cruciger an den Churfürsten Joh. Friedrich

Joh. Bugenhagen, Ph. Melanchthon und Casp. Cruciger an den Churfürsten Joh. Friedrich

Wittenberg, 5. März 1546 Gottes Gnad rc. Wir sind aus vielen großwichtigen Ursachen sehr erschrocken und betrübt, daß der ehrwürdige Herr Dr. Martinus, unser lieber Vater und Lehrer, weggenommen wurde, da die ganze Christenheit sein noch länger bedurft hätte, und wir nun sind als die verlassenen einsamen Waisen. Wir müssen aber dem Willen Gottes gehorchen, und uns diese tröstliche Verheißung vorhalten, daß unser Heiland der Sohn Gottes gesprochen: „ich will euch nicht als Waisen verlassen,“ und: „ich bin bei euch…

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Luther und Bugenhagen an Churfürst Johann Friedrich

Luther und Bugenhagen an Churfürst Johann Friedrich

Gottes gnad durch seinen eyngebornen sohn/ Jesum Christum, vnsern heyland zuuor. Durchleuchtigster, hochgeborner, gnedigster churfurst vnd herr, nachdeme des hern Pauli Knod seligen verlassnen kinder vormunden vns bericht, wie das E.c.f.g. auf vntertheniges suchen der vorsteher des gemeinen kastens zu Torgau beuehl gethan, bemelte vorsteher an das lehen, ßo zuuor her Paul Knodt zu Torgau gehabt anzuweysen, wie denn auch geschehen vnd solches gethanen beuelhs halben das einkommen desselbigen lehens, den verlassnen kindern entzogen mocht werden, so doch E.c.f.g. solches…

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Gregor Brück an Johannes Friedrich von Sachsen, 25.10.1545

Gregor Brück an Johannes Friedrich von Sachsen, 25.10.1545

Gnädigster Herr. Ew. Churf. Gnade haben gesttern Doctorn MArtinum, Pomeranum, Philippum und mich gnädiglich mit Schweinen-Wildpret bedacht, deß sie sich alle und ich gegen E. Chf. G. ganz unterthäniglich bedanken, versehe mich auch, sie werden E. Ch. G. selbst schreiben und derwegen Danksagung thun. Das hab E. Chf. G. ich in Unterthänigkeit auch nicht unangezeigt lassen wollen. Datum ut. supr. Gregorius Bruck Bretschneider, Carolus Gottlieb Corpus Reformatorum Volumen V. Halis Saxonum C. A. Schwetschke und Sohn 1838

Luther an Churfürst Johann Friedrich

Luther an Churfürst Johann Friedrich

25. Juni 1545 G. v. f. ym herren. Durchleuchtigister, hochgeborner furst, gnedigster herr. Ich hab zuuor E. k. f. g. auf die pfarrhe zu Colditz, wenn m. Augustinus abzoge, furgeschlagen m. Johann Rosenberg desselben lands kind, da her sein weiblin auch ist, vnd wol bekand den leuten. Wo er aber ist blieben, weis ich nicht vnd wie es stehet vmb die pfarrhe. Darumb ist er nu selbs hie gegenwertig sich zu erkundigen, ob er meiner anzeige nach die pfarrhe daselbs…

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Luther an Churfürst Johann Friedrich.

Luther an Churfürst Johann Friedrich.

2.6.1545 G. v. f. vnd mein arm pater noster. Durchleuchtigister, hochgeborner furst, gnedigster herre. Auf E. k. f. g. schreiben ist das mein kurtz vnterthenigst bedencken. Wo die zu Colditz lust haben, den prediger zu Rochlitz zu haben, sonderlich weil derselb villeicht der juden regiment vberdrussig, sehe ichs seer gern, dass er von dannen gen Colditz versetzt werde. Vnd wundsche yhnen, dass sie solchen prediger lange vnd ewig lieb haben. Denn m. Augustinus gibt yhm ein seer gut zeugnus. Mit…

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Luther etc. an Churfürst Johann Friedrich

Luther etc. an Churfürst Johann Friedrich

22.5.1545 Gottes gnaden durch Jesum Christum, vnsern heiland vnd vnser vnterthenige, willige dinste seint E: churf. g. allezceit zuuor. Durchlauchtigister, hochgeborner churfurst. Gnedigster her. Auf E. churf. g. gnediges schreiben vnd befehl haben wir die citacion an den durchl. etc. herrn Philipsen, herzoggen zw Braunschweig, vnsern gnedigen herren, vmbschreiben, den tag vmb 14 tage lenger erstrecken lassen, auch an der junckfren von Starschiedel vormunden ein sonderlichen vorbescheid gestellet, welchs alles E. churf. gn. wir hiemit vntertheniglich vbersenden vnd erkennen vns…

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Luther, Bugenhagen etc. an Churfürst Johann Friedrich.

Luther, Bugenhagen etc. an Churfürst Johann Friedrich.

6.5.1545 Durchlauchtigster, hochgeborner churfurst. E. churf. g. sint vnsere gebeth, schuldige vnd willige dinste in vnterthenigkeyt zuuor, gnedigster herre. Als E. churf. g. bey vns haben erinnern lassen, dass wir das vorglichene vrteil vf maß, wis E. churf. g. darinn Ire bedencken vns haben zugeschriben, in ehesachen den durchl. hochgeb. fursten vnd herrn, herrn Philipssen, herzogen zw Braunschweig vnd junkfraw anna, Ernsts v. Torschidel seliges tochter belangend, den parteien forderlich eroffen wolten, demnach haben wir furgenommen, dasselbe auf Mittwoch nach…

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Luther, Martin – An Johann Friedrich wegen Margaretha Staupitz

Luther, Martin – An Johann Friedrich wegen Margaretha Staupitz

G. v. f. ym herren vnd mein arm pater noster, amen. Durchleuchtigster, hochgeborner furst, gnedigster herr. Es hat mir die gute alte matron Margaretha v. Staupitz diesen ingelegten brief zugeschickt, darin e. k. f. g. vernemen werden, was yhr als einer verlassen, alten widwen widerferet. Nu sie mich denn so hoch ermanet, durch doctor Staupitz, welchen ich rhümen mus, (wo ich nicht ein verdampter, vndanckbar bepstlicher esel sein wil) das er erstlich mein vater yn dieser lere gewest ist vnd…

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Luther und Bugenhagen An den Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen.

Luther und Bugenhagen An den Kurfürsten Johann Friedrich von Sachsen.

Bedenken Luthers und Bugenhagens über die Elevation im Rochlitzer Kreise. Mit der Elevation ynn dem Rochlitzer kreise achten wir also zu furen sein solte Weyl solch Ceremony frey ist, erkand, vnd dem Christlichen glauben (wo sonst kein boser zusatzt geschicht) hierin kein fahr ist. So las man liggen was gefallen ist. Fellet das ander hinach so mags auch liggen. Auffrichten aber sol mans nicht, Es muste denn gar sonderliche not furfallen. Welchs hierin als das nichts ist an yhm selber,…

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