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Schlagwort: Daniel Francois

Calvin, Jean – An Francois Daniel in Orleans.

Calvin, Jean – An Francois Daniel in Orleans.

Nr. 619 (C. R. – 3162) Vgl. 606, 614. Die alte Freundschaft. Dein Sohn ist nach deinem Geheiß mit seinem Vetter abgereist. Du urteilst ganz richtig, die Charakteranlage des jungen Mannes, der sich in seiner Beweglichkeit bald hierhin, bald dorthin ziehen lasse, brauche eine gewisse Zügelung; besonders damit er auf einem Studiengebiet bleibe und sich eine gründliche Bildung erwerbe, statt ehrgeizig umherzuschweifen und von jeder Wissenschaft nur zu naschen. Er zeichnet sich durch scharfes Urteil aus und ist bisher mit…

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Calvin, Jean – An Francois Daniel in Orleans.

Calvin, Jean – An Francois Daniel in Orleans.

Nr. 614 (C. R. – 3138)     606 Framberge war wie Daniel Calvins Jugendfreund in Orleans (vgl. Nr. 6); Guillaume du Coste, Abbe de Bon-Repos, Domherr in Orleans (nach Herminjards Vermutung der Adressat von Brief Nr. 50), schon lange heimlich dem evangelischen Glauben zugetan, trat 1562 offen zum Protestantismus über. Ein Jurist wider Willen. Dass du dich durch meine Fürbitte erweichen ließest, deinem Sohne zu verzeihen, war ein Liebesdienst, den du mir erwiesen hast und der mir liebe Erinnerungen…

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Calvin, Jean – An Francois Daniel in Orleans.

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Nr. 606 (C. R. – 3089) Francois Daniel, Calvins Jugendfreund (vgl. Nr. 2, 4, 5, 6, 7, 8, 11) war Vermögensverwalter eines geistlichen Stiftes, also jedenfalls katholisch geblieben; sein Sohn aber war, wenn nicht ohne Wissen, so doch wider den Willen des Vaters, nach Genf gezogen. Fürbitte für den Sohn des Jugendfreundes. Sehr lieber Herr und Bruder, ich habe es bis jetzt aufgeschoben, Ihnen von Ihrem Sohne zu schreiben, weil ich es mir besser überlegen wollte, was ich Ihnen von…

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Calvin, Jean – An Francois Daniel in Orleans.

Calvin, Jean – An Francois Daniel in Orleans.

Als Calvin im Jahr 1536 durch Genf reiste, wurde er von Guillaume Farel genötigt, dort zu bleiben und am Reformationswerk mitzuarbeiten. Die im Brief erwähnte Lausanner Disputation leitete die Reformation in der kurz vorher von Bern eroberten Waadt ein. Das genannte Büchlein ist wohl die Institutio. Von der Ankunft in Genf. Die Lausanner Disputation und ihre Folgen. Damit du nicht nach deiner alten Gewohnheit lange und laute Klage wider meine Faulheit erhebst, weil nun schon ein Vierteljahr vorbei ist, seit…

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Calvin, Jean – An Francois Daniel in Orleans

Calvin, Jean – An Francois Daniel in Orleans

Calvin hatte für den Rektor Cop eine Rede evangelischen Inhalts geschrieben, die dieser bei einem Universitätsanlass ablas. Infolge davon musste Calvin aus Paris fliehen, um einer Verhaftung als Ketzer zu entgehen. Er fand in Claix bei Angouleme ein Asyl im Haus des Chorherrn du Tillet, in dessen reicher Bibliothek er arbeitete. Im Asyl bei du Tillet in Angouleme. Mit dir kann ich ja schwatzen, wie ich will, und auch ohne bestimmten Stoff eine Seite füllen. Doch was soll ich dich…

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Calvin, Jean – An Francois Daniel in Orleans.

Calvin, Jean – An Francois Daniel in Orleans.

Ich schicke dir hier eine Sammlung Neuigkeiten, mit der Bedingung aber, dass sie (bei deiner Freundestreue!) durch deine Hand auch zu den andern Freunden kommen, die du mir herzlich grüßen sollst, außer Framberg, den ich jetzt einmal mit Schweigen erreichen will, da ich weder mit Schmeicheln etwas von ihm herauslocken, noch mit Tadeln herauskriegen konnte. Und das Ärgste, als sein Bruder neulich hierher kam, trug er ihm nicht einmal einen Gruß auf. – – – Für deine Schwestern magst du…

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Calvin, Jean – An Francois Daniel in Orleans.

Calvin, Jean – An Francois Daniel in Orleans.

Dieser im vorhergehenden Brief verheißene Bericht bezieht sich auf folgende Umstände: Marguerite de Valois, Königin von Navarra, die Schwester König Franz I., und ihr Beichtvater M. Gerard Roussel (M. G.) neigten zur evangelischen Frömmigkeit hin und wurden deshalb von den Anhängern des Alten angefochten, vom König aber noch beschützt. Skandale in Paris gegen Marguerite de Valois. Obwohl ein ganzer Wald von Ereignissen vor mir steht, aus dem ich mir Stoff zu einem Briefe holen könnte, will ich doch meine Feder…

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Calvin, Jean – An Francois Daniel in Orleans.

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Calvins Kommentar zu Seneka ist erschienen. Nun sind die Würfel gefallen! Mein Kommentar zu Senekas Schrift über die Milde ist erschienen, aber auf meine eigenen Kosten. Das hat mehr Geld gebraucht, als du dir vorstellst. Nun mühe ich mich, wieder etwas einzubringen. Hier habe ich einige Professoren ersucht, das Buch in den Schulen zu lesen. In Bourges habe ich einen Freund bewogen, zu öffentlichen Vorlesungen den Katheder zu besteigen. Auch du kannst mir etwas zu Gefallen tun, wenn es dir…

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Calvin, Jean – An Francois Daniel in Orleans.

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In Paris herrschte die Pest, worauf sich vermutlich der Anfang des Briefes bezieht, und weshalb Calvin abreisen wollte. Empfehlung eines Arztes. Ich hatte vor, dir in so böser Zeit nichts zu schreiben, wenn nicht wider mein Erwarten sich mir hier Stoff geboten hätte. Denn als ich eben ans Abreisen dachte, befiel mich ein heftiger Durchfall. Als zu dessen Bekämpfung der Überbringer dieses Briefs, ein wirklich erfahrener Arzt, bei mir war, erzählte er mir, er habe vor, nach Orleans zu ziehen…

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Calvin, Jean – An Francois Daniel in Orleans.

Calvin, Jean – An Francois Daniel in Orleans.

Gespräch mit Daniels Schwester über ihren Eintritt ins Kloster. Vom Quartiersuchen. Am Tag nach unsrer Ankunft hier konnte ich vor Reisemüdigkeit keinen Fuß vor die Haustür setzen. Die nächsten vier Tage, in denen mir immer noch unwohl war, habe ich ganz dazu gebraucht, meine Freunde zu begrüßen. Am Sonntag ging im zum Kloster mit Cop, der sich mir als Begleiter anbot, um nach Euerm Wunsch mit den Nonnen einen Tag festzusetzen, an dem deine Schwester sich zum Klosterleben verurteilen könne….

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