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Schlagwort: Bucer Martin

Calvin, Jean – An Butzer in Canterbury (314)

Calvin, Jean – An Butzer in Canterbury (314)

Verschiedene Nachrichten. Da ich über die Zustände Deutschlands nichts zu schreiben habe, was dich sehr erfreuen könnte, und auch denke, dass Sturm und die andern dir das Wissenswerte davon schreiben, so will ich das gar nicht berühren. Bei den Schweizern ist alles ruhig; man meint, der Kaiser sei zu sehr mit dem Türkenkrieg beschäftigt, um in diesen Gebieten etwas zu unternehmen. Unsere Nachbarn [in Bern] lieben uns weniger und werden darum unsrerseits auch kühler behandelt, als ich wünschte. So, fürchte…

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Calvin, Jean – An Butzer in Lambeth bei London.

Calvin, Jean – An Butzer in Lambeth bei London.

Butzer hatte neben allerlei Klagen aus England kritische Bemerkungen zum Consensus geschrieben; weggelassen ist in Calvins Antwort eine theologische Erörterung über einen dieser Punkte. Der Engländer John Hooper, später Bischof von Gloucester, hatte als Zwinglianer gegen Butzer polemisiert. Der Aufhetzer zwischen England und Frankreich ist Karl V.   Ermunterung für den alternden Freund. Vom Consensus.   Dein Brief war mir, obgleich Freudiges und Trauriges darin gemischt war, doch überaus angenehm. Könnte ich doch die Traurigkeit deines Gemütes und die Sorgen,…

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Calvin, Jean – An Martin Butzer in Canterbury (267).

Calvin, Jean – An Martin Butzer in Canterbury (267).

Butzer hatte infolge des Interims nicht mehr in Straßburg bleiben können und war einem Ruf nach Canterbury gefolgt. Am Schluss des Briefes, wo Calvin die Hauptpunkte des Consensus aufzählt, gibt das Corpus Reformatorum den Text verstümmelt wieder. Trost für den Verbannten. Dein Brief kam zu spät bei mir an, als dass du nun auch von Farel und Viret Antwort bekommen könntest. Auch mir bot sich dieser Bote wider mein Erwarten an; er käme aber erst gegen Ende der Messe dahin,…

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Calvin, Jean – An Butzer in Straßburg

Calvin, Jean – An Butzer in Straßburg

Calvin hatte seine Familie nicht gleich mit sich nach Genf genommen; die Übersiedelung Idelettes erfolgte einige Wochen später auf Kosten des Genfer Rates. Über Virets Sendung nach Neuchatel Neuchatel stand, trotzdem es ein Fürstentum war, unter eidgenössischer Herrschaft; so dass Bern die Entscheidung in dieser Streitsache beanspruchte. Von seinen Abgesandten Schultheiß, Jakob v. Wattenwyl und Augsburger, war ersterer mit der von Farel beleidigten Dame verwandt. Viret, obwohl für unbestimmte Zeit nach Genf beurlaubt, stand doch als Lausanner Pfarrer unter bernischer…

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Calvin, Jean – An Martin Butzer in Straßburg.

Calvin, Jean – An Martin Butzer in Straßburg.

Der Straßburger Theologe Butzer suchte die schweizerischen Kirchen mit den Lutheranern zu vereinigen. Infolge dieser Bestrebungen wurde in Bern der zwinglisch denkende Pfarrer Megander, ein Zürcher, abgesetzt, und es blieben nur die beiden lutheranisierenden Sebastian Meyer und Peter Kuntz im Amt. Weggelassen sind einige einleitende Sätze. Über Meganders Entlassung in Bern, den Abendmahlsstreit, Luthers Trotz und Butzers Behutsamkeit. – – – Kurz darauf erfuhren wir, Megander sei als Verbannter [von Bern] weggezogen. Diese Botschaft erschreckte uns, wie wenn wir gehört…

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Berthold Haller – Aus einem Brief an Martin Bucer 1533

Berthold Haller – Aus einem Brief an Martin Bucer 1533

Du hast nun, lieber Martin, unsere Kirche gesehen, einige unserer Prediger gehört; mich hast du ganz gesehen, wie viel oder wie wenig an mir sein mag. Nichts kannst du thun, was mir willkommener wäre, als wenn du mir ganz offen schreibst, was du daran, zumeist aber an mir, vermissest. (…) Ich weiß, daß die Frömmigkeit allein nicht ausreicht zur führung eines so wichtigen Amtes. Es wird Klugheit, Treue, Gelehrsamkeit erfordert, um die Geheimnisse Gottes auszuspenden. Du kennst mich; befiehl, dringe,…

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Philipp Melanchthon – An Martin Bucer

Philipp Melanchthon – An Martin Bucer

23.7.1530 Brentius hat mir den Innhalt euerer mit ihm gehabten Unterredung angezeiget; ich hätte auch keine Beschwerung mit euch gegenwärtig zu reden, wenn ich jetzund nicht durch andere Geschäfte gehindert würde. Denn ihr sollts gewißlich dafür halten, so ich etwa eure Lehr nicht allerding für recht halte, daß ich gleichwol ohn alle Verbitterung und ohne Haß anderer Meynung bin. Mich dünket, es sei weder dem gemeinen Besten zuträglich, noch meinem Gewissen zu rathen,  daß ich unsere Fürsten mit euerer verhaßten…

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