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Schlagwort: Bodenstein Andreas

Philipp von Hessen – An Carlstadt

Philipp von Hessen – An Carlstadt

20.8.1529 Philips von gots gnaden Lantgraue zu Hessen, Graue zu Cazenelnbogen rc. Hochgelarter lieber besunder. Ewr schreiben, darin ir begert euch zu dem gesprech, das wir des Sacraments halber Zwuschen den vornembsten der gelerten angereicht haben, auch kommen zü lassen, Das haben wir empfangen, alles seines einhalts nach der lenge verlesen und wollen euch darauff genedig meynung nicht verhalten. Das nicht wenigerwir haben etzliche der geleerten von den vornembsten zu einer umherrede des Sacraments halber beschrieben und auch dahin vermucht,…

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Einsiedel, Hugolt von – An Carlstadt

Einsiedel, Hugolt von – An Carlstadt

3. Februar 1522 An Doct. Karlstadt. Mein willige Dienst zuvor. Hochgelahrter und würdiger, lieber Herr Doctor, besonder guter Freund. Es langt mich an, wie Ihr und andere, so zu Wittenberg dem christlichen Volk predigen, zuweilen der Lehr und Unterweisung uneinig, und über das Sachen vernehmen sollt, dadurch der gemeine unverständige Mann geärgert und nicht gebessert, und daß derwegen Aufruhr und Entpörung zu besorgen, wie ich aus mancherlei Ansagen gehört, daß sich allbereit an solchen viel Leut geärgert haben. Dieweil denn…

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Luther, Martin – An Andreas Carlstadt (März 1519)

Luther, Martin – An Andreas Carlstadt (März 1519)

Heil! Fürtrefflicher Mann. Unser Eck hat einen Zeddel ausgehen lassen, darinnen er mit prächtigen und hochtrabenden Worten prahlt – wie seine Art ist – , daß er in Leipzig wider euch disputiren wolle. Und das hatte ich mit ihm gehandelt in Augsburg, ob etwa euer Streit durch ein freundlich und vertraut Gespräch beigelegt werden könnte; was auch ihr eurer nicht unwürdig achtet. Aber siehe, der Mensch, der so schön an sein Wort gedenkt und so wahrhaftig ist, nachdem er euch…

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Luther, Martin – An Andreas Carlstadt (14.10.1518)

Luther, Martin – An Andreas Carlstadt (14.10.1518)

Glück und Seligkeit, achtbarer Herr Doctor. Nehmt wenig für viel, denn die Zeit drängt mich dazu: auf ein andermal will ich euch, auch andern Leuten mehr schreiben. Diese drei Tage über ist meine Sache in einem sehr harten Stand gestanden, also, daß ich gar keine Hoffnung hatte wiederum zu euch zu kommen, und daß ich mich nichts gewissers denn des Bannes versah. Denn der Legat wollte in alle Weg, ich sollte nicht öffentlich disputiren; so wollt er mit mir allein…

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