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Schlagwort: Blarer Ambrosius

Otter, Jakob – An Ambrosius Blaurer

Otter, Jakob – An Ambrosius Blaurer

Esslingen, 30. Oktober 1537 De34r Überbringer war bisher unter Schnepf in ärmlicher Stellung, ist aber jetzt vom Pfarrer und der Kirchengemeinde zu Pfullingen angenommen worden unter Vorbehalt Deiner Zustimmung; er ist fromm und verständig. Stehe ihm bei; Schnepfs Einwilligung wirst Du leicht erhalten. Ceterum fausta audimus de tollendis imaginibus per ducatum, unde gratias agimus domino, qui tuis conatibus dedit successum; interim dissimulamus calumnias multorum, qui nihil aliud didicerunt. Stephans (Schäffers) Sache, die Du mir und dem Schreiber empfohlen hast, wünschen…

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Juda, Leo – Brief an Ambrosius Blarer, September 1534

Juda, Leo – Brief an Ambrosius Blarer, September 1534

Was liebt Gott mehr als Fürsorge für die Armen? Der Ueberbringer dieser Zeilen ist um Christi willen wiederholt vertreiben worden und hat unter dem Kreuze gelebt, ist aber im Bekenntniß nicht eines Fingers breit gewichen. Gott hat ihm bisanhin diese Standhaftigkeit erhalten; er ist’s daher werth, daß Alle um Christi willen sich ihn lassen empfohlen sein. Das Fleisch ist schwach; dieses muß man stets unterstützen, damit es nicht wanke. Deshalb empfehlen wir dir nun diesen Greisen; er ist nicht sowohl…

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Zwingli, Huldrich – An den Pfarrer Blarer – 1528

Zwingli, Huldrich – An den Pfarrer Blarer – 1528

Der rechte Christ sucht Gott und dem Nächsten zu leisten, was je die Besten geleistet haben, mögen sie Abraham oder Odysseus, Miltiades oder Mose geheißen haben. Die Religion war nicht in die Grenzen Palästinas eingeschlossen, weil der himmlische Geist nicht nur Palästina, sondern die ganze Welt geschaffen hat und mit seiner Liebe umfasst. Quelle: Neukauf-Heyn Evangelisches Religionsbuch Teil IV B., Kleine Ausgabe. Lesebuch zur Kirchengeschichte für höhere Schlen von Ernst Heyn. Vierte verbesserte Auflage. Leipzig Verlag von Ernst Wunderlich. 1925

Philipp Melanchthon an Ambrosius Blarer

Philipp Melanchthon an Ambrosius Blarer

„Laß dich nicht bestimmen, zu jenen Schwarzröcken zurückzukehren, denn du kannst ohne öffentliche Schande und Schaden des Evangeliums deinen Fuß nicht mehr zurücksetzen. Die Feinde Christi würden es deuten, als ob du, vom Gewissen gedrungen, unter der Verdammung des Evangeliums der Freiheit deiner That dich gereuen ließest. Im Uebrigen bitte ich dich, falls deine Umstände nicht ein Anderes erheischen, du mögest dein Ordensgewand nicht ablegen, damit du wenigstens in diesem Punkt dem Unverstand der Menge Rechnung tragest, bis die Zeit…

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