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Kategorie: Corvinus Antonius

Corvinus, Antonius – An Elisabeth, Gräfin von Henneberg

Corvinus, Antonius – An Elisabeth, Gräfin von Henneberg

Durchleuchtige, hochgeborne furstin, gnedige frau! E. f. g. seint meine underthenige und schuldige dienste neben meinem gebete zu voran. Gnedige furstin und fraue! E. f. g. mag ich untertheniglicih nicht verhalten, das der durchleuchtiger hochgeborner furst und herr, her Erich, herczog zu Braunschweig und Leunenburg etc., e. f. g. herczlieber sohn, mein gnediger furst und her, mich armen alten man am vergangen sonnabende aus meiner behausung gefenglich, sambt dem pastor zu Pattensen, bis zum Calenperge hat füren udn doselbs bisshero…

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Corvinus, Antonius – An Elisabeth, Gräfin von Henneberg

Corvinus, Antonius – An Elisabeth, Gräfin von Henneberg

Durchleuchtige, hochgeborne furstin, gnedige frau! E. f. g. seint meine underthenige und schuldige dienste neben meinem gebete zu voran. Gnedige furstin und fraue! E. f. g. mag ich untertheniglicih nicht verhalten, das der durchleuchtiger hochgeborner furst und herr, her Erich, herczog zu Braunschweig und Leunenburg etc., e. f. g. herczlieber sohn, mein gnediger furst und her, mich armen alten man am vergangen sonnabende aus meiner behausung gefenglich, sambt dem pastor zu Pattensen, bis zum Calenperge hat füren udn doselbs bisshero…

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Corvinus, Antonius – Über die Situation in der Pfarrei Langenhagen

Corvinus, Antonius – Über die Situation in der Pfarrei Langenhagen

Ich Antonius Corvinus Braunschweigischer Superintendens bekenne in diesem meinem offenen Brieffe, nachdem die Pfarre zum Langenhagen so geringe, und unvermöglich ist, daß sich ein Pastor schwerlich daselbst erhalten kan, desgleichen auch die Pfarre zum Heinholz, daß ich dem Pfarrherrn Herrn Henrich Flüggen, und seinen Nachkommen zum Langenhagen ein Fuder und 3 Malter Korn aus den Gefällen der Pfarre zum Heinholz, desgl. ein halb Fuder aus dem archidiaconat zu Else das Herr Vilor hat, damit Er sich desto stattlicher erhalten möge,…

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Melanchthon, Drach, Bucer, Corvinus, Pistorius, Frecht, Musculus, Brenz und Dietrich – Empfehlungsschreiben für einen Griechen

Melanchthon, Drach, Bucer, Corvinus, Pistorius, Frecht, Musculus, Brenz und Dietrich – Empfehlungsschreiben für einen Griechen

der aus seinem Vaterland sich geflüchtet hatte und zu Loskaufung seines in türkischer Gefangenschaft befindlichen Bruders um Beiträge bat. (Von Brenz während des Gesprächs in Regensburg 1541 verfaßt.) Gruß dem Leser. Während des Regensburger Gesprächs kam zu uns Vorzeiger, Franz Magera, ein Grieche, über den wir uns, da wir fanden, daß er gut griechisch spreche und schreibe, aus verschiedenen Gründen freuten, daß wir uns mit ihm unterhalten, namentlich über die gelehrten Anstalten und Kirchen jenes Volks, das einst in besonderem…

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Corvinus, Antonius – Brief an Spalatin über Verhör und Hinrichtung der Täufer von Münster

Corvinus, Antonius – Brief an Spalatin über Verhör und Hinrichtung der Täufer von Münster

Aus dem Lateinischen übersetzt Dem hochgelehrten und geneigtesten Georg Spalatin wünscht Anton Corvinus Gnade und Frieden durch Christus. Dein Schreiben, hochgelehrter Spalatin, was zu Schmalkalden zur Zeit des Geburtsfestes des Kindes Jesus geschrieben, hat mir am Hofe des Fürsten zu Münster ein Hessischer Bote übergeben. Obgleich er mich beschäftigt fand mit dem Aufzeichnen dessen, was zwischen mir, Johannes Kymeus, und dem Könige der Wiedertäufer verhandelt war, so hat er mich doch wunderbarer Weise erheitert. Wer sollte nicht erfreuet sein über…

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Corvinus, Antonius – Brief nach Osnabrück, 1536

Corvinus, Antonius – Brief nach Osnabrück, 1536

„Es hat nu deutsche Nation lange Zeit gehabt und Gottes Wort gehört und das Evangelium, solte auch wol längst derhalben gelernt haben, wenn sie nicht blind sein wolte, wie man diese letzte böse, schreckliche Zeit erkennen und sich mit Besserung des Lebens drein schicken soll. Aber es soll vielleicht nicht sein, und haben’s freilich unsere Sünden verdient, das wir Deutschen allezeit ehe fühlen müssen, denn wir glauben wollen, und zwar werden die Häupter unserer Religion nicht bessere Wege und Mittel…

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