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Kategorie: Calvin Jean

Calvin, Jean – An den Parlamentsrat de Loynes in Paris.

Calvin, Jean – An den Parlamentsrat de Loynes in Paris.

Nr. 749 (C. R. – 4041) Da das Pariser Parlament besonders guisisch gesinnt war, gegen die Mündigkeitserklärung des Königs heftig protestiert hatte, und erst vom König selbst sich zur Anerkennung seiner Handlungen zwingen ließ (vgl. 735, 736, 744), so hatte der evangelisch gesinnte Parlamentsrat de Loynes Calvin um Rat gefragt, ob er in dieser Behörde bleiben dürfe. Mahnung zum Ausharren im Amte. Monsieur, wiewohl ich bisher von Ihnen noch nie einen Brief erhalten hatte, so war es mir doch eine…

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Calvin, Jean – An Jean Mercier in Paris.

Calvin, Jean – An Jean Mercier in Paris.

Nr. 748 (C. R. – 4035) Vgl. 555, 727. Mercier hatte sich neuerdings entschuldigt, er könne nicht nach Genf kommen. Der französische Hebraist Saintravier war kurze Zeit von 1561 bis 1562 in Genf Lehrer gewesen und dort gestorben. Dringende Berufung an die Genfer Akademie. Mir genügt deine Entschuldigung nicht, teils weil es überhaupt keine rechte Entschuldigung ist, teils weil ich durchaus nicht etwa, wie du meinst, für mich rede, teils weil die Notlage, in die du uns gebracht hast, gar…

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Calvin, Jean – An Bullinger in Zürich (747).

Calvin, Jean – An Bullinger in Zürich (747).

Nr. 747 (C. R. – 4034) Vgl. 662, 744. Genf und Frankreich. Da unser lieber Beza versprochen hat, dir zu schreiben, will ich dich nicht durch Wiederholung derselben Dinge ermüden, verehrter Bruder, und lasse deshalb die französischen Angelegenheiten beiseite. Hier [in Genf] sind wir in großer Angst, denn wir sehen, wie unsre Stadt wie eine Spieltafel oder ein Würfelbrett behandelt wird. Wir haben mehrmals unsere Nachbarn [in Bern] gebeten, uns zu raten. Sie haben dann jeweils knapp und kühl geschrieben,…

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Calvin, Jean – An Louis de Bourbon, Prinzen de Conde, in Paris.

Calvin, Jean – An Louis de Bourbon, Prinzen de Conde, in Paris.

Nr. 746 (C. R. – 4027) Vgl. 728, 744. Erneute Anfrage wegen des Bekenntnisses; ernste Mahnung zu strengerem Lebenswandel. Monseigneur, es ist schon ziemlich lange her, dass wir Sie baten, Sie möchten uns gütigst Ihren Willen kundtun bezüglich des Bekenntnisses, das während des Krieges aufgestellt worden war, um Ihren Feinden den Mund zu stopfen, die für jede beliebige Verleumdung Glauben zu finden hofften. Der das Bekenntnis verfasst hat, hat dies auch nicht aus eigner Willkür getan, sondern aufgefordert und gemahnt…

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Calvin, Jean – An Bullinger in Zürich (745).

Calvin, Jean – An Bullinger in Zürich (745).

Nr. 745 (C. R. – 4020) Antistes Sulzer von Basel, der stark zum Luthertum neigte, hatte in Straßburg das Augsburgische Bekenntnis unterschrieben und damit großes Ärgernis in allen Schweizer Kirchen gegeben; der französischen Gemeinde in Straßburg hatte man ihre Kirche genommen (vgl. 732). Stanislaus von Zykow, Burggraf von Krakau, hatte Calvin um Auskunft über einige Fragen der Trinitätslehre gebeten. Über Sulzers Luthertum. Das Ende der französischen Gemeinde in Straßburg. Misstrauen gegen Polen. Eins ist mir vorgestern entfallen: wegen Sulzer. Hätte…

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Calvin, Jean – An Bullinger in Zürich (744).

Calvin, Jean – An Bullinger in Zürich (744).

Nr. 744 (C. R. – 4018) Bullinger meldete Calvin, dass in den katholischen Nachbar-Kantonen für Frankreich geworben und dabei sehr mit den Heldentaten der guisischen Schweizertruppen geprahlt werde. Bern stand in Verhandlungen mit Savoyen wegen Zurückgabe des eroberten savoyischen Gebietes; am 25. April 1563 hatte in Basel eine Tagung stattgefunden, bei der die Eidgenossen, die reformierten Orte eingeschlossen, erklärt hatten, sie würden das von den Bernern eroberte Gebiet ihnen nicht verteidigen helfen; so sah sich Bern genötigt sich zur Auslieferung…

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Calvin, Jean – An Bullinger in Zürich (743).

Calvin, Jean – An Bullinger in Zürich (743).

Nr. 743 (C. R. – 4007) Das bisher noch von den Engländern besetzte Le-Havre-de-Grace hatte sich am 28. Juli den Franzosen ergeben. Louise de Crussol, geb. de Clermont, war Ehrendame der Katharina von Medici. Francois de Hangest, Sieur de Genlis, war von der hugenottischen Partei zu den Guisen übergegangen. Bullinger hatte Calvin geschrieben, Kurfürst Friedrich von der Pfalz wünsche keine Bücherwidmungen von ihm, um dem Schlagwort Calvinismus auszuweichen (vgl. 737); Kaspar Olevianus war Professor in Heidelberg. Nachrichten vom französischen Hofe….

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Calvin, Jean – An Madame de Coligny in Chatillon.

Calvin, Jean – An Madame de Coligny in Chatillon.

Nr. 742 (C. R. – 4003) Vom Nutzen des Krankseins. Madame, dass mein letzter Brief Ihnen ohne meine Unterschrift gesandt wurde, ist nicht aus Unbedacht oder Gleichgültigkeit meinerseits geschehen, sondern weil Herr Beza es sehr eilig hatte, der, während ich krank lag, die Briefe nahm und, ohne zu sehen, ob Unterschrift und Datum darauf stehe, sie versiegelte und einpackte. Doch es genügt ja, dass Sie errieten, von wem der Brief war; denn meine persönliche Unterschrift hätte nichts besonders Hübsches mehr…

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Calvin, Jean – An Coligny in Chatillon.

Calvin, Jean – An Coligny in Chatillon.

Nr. 741 (C. R. – 4001) Vgl. 736. Poltrot, der Mörder des Herzogs de Guise, hatte seine Behauptung der Mitschuld Colignys und der andern Führer zurückgenommen; der erwähnte Graf ist Odet de Chatillon, Graf de Beauvais, der jüngste Bruder Colignys (vgl. 664, 716). Er hatte schon 1561 bei seinem Übertritt zur reformierten Kirche auf seine Kardinalswürde verzichtet; als er aber 1563 nochmals feierlich abgesetzt und vor die Inquisition geladen wurde, legte er dem Papst zum Trotz die rote Kardinalstracht wieder…

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Calvin, Jean – An Viret in Lyon (740).

Calvin, Jean – An Viret in Lyon (740).

Nr. 740 (C. R. – 3999) Eine evangelische Synode war nach Lyon einberufen. Im Auftrag des Königs verbot der Gouverneur d´ Agoult ihre Abhaltung, als es schon zu spät war, sie abzustellen. Viret wandte sich deshalb um Rat an die Genfer Freunde. Über das Verbot einer evangelischen Synode in Frankreich. Es konnte kaum anders kommen, als dass die, denen nichts lieber wäre als eine Zersplitterung der evangelischen Kirche, Eure Synode zu hintertreiben suchten. Denn sie hoffen, wenn wir nicht mehr…

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