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Kategorie: Calvin Jean

Calvin, Jean – An Farel in Neuchatel (759)

Calvin, Jean – An Farel in Neuchatel (759)

Der achtzigjährige Farel machte sich auf, den kranken Freund zu besuchen; obwohl ihm Calvin folgendes Briefchen schrieb, kam er doch und nahm Abschied. Am 27. Mai, abends 8 Uhr, starb Calvin. Letzter Abschied. Lebwohl, bester, trefflichster Bruder, und wenn Gott will, dass du mich überlebst, so lebe eingedenk unserer engen Freundschaft, die, wie sie der Kirche nützlich, so auch uns im Himmel Frucht bringen wird. Mache dir keine Mühe meinetwegen; ich kann schon nur noch röcheln und warte beständig darauf,…

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Calvin, Jean – Calvins Testament.

Calvin, Jean – Calvins Testament.

Nr. 758 (C. R. – 4103) Guillaume de Trie, Sieur de Varennes, (vgl. 674) war Calvins bester Freund in Genf gewesen. Calvins Stiefschwester Marie war schon 1536 von Noyon ihren Brüdern in die Schweiz gefolgt; ihr Gatte Charles Costan ist weiter nicht bekannt. Antoine Calvin hatte aus erster Ehe mit Anne Lefert (vgl. 516) vier Kinder Samuel, David, Anne und Susanne, aus zweiter mit Antoinette Commelin vier Jean, Dorothee, Judith, Marie; die beiden letzten erst nach Calvins Tod geboren. Erst…

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Calvin, Jean – An Bullinger in Zürich (757)

Calvin, Jean – An Bullinger in Zürich (757)

Nr. 757 (C. R. – 4092) Über die geplante Reise des Königs nach Lothringen vgl. 752. Bernard Bochetel, Bischof von Rennes, sollte die Tochter des römischen Königs Maximilian II. für Karl IX. werben. Bericht von Krankheit und Politik. Wegen meines langen Schweigens brauche ich nicht um Verzeihung zu bitten, verehrter Bruder, denn von andern weißt du, dass ich eine gute Entschuldigung für mein Säumen habe, die auch heute zum größten Teil noch andauert. Zwar die Schmerzen in den Lenden haben…

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Calvin, Jean – An Renata von Ferrara in Montargis.

Calvin, Jean – An Renata von Ferrara in Montargis.

Nr. 756 (C. R. – 4090) Marguerite, die Schwester Heinrichs II. von Frankreich und Gemahlin Philibert-Emanuels von Savoyen, neigte heimlich zur Reformation und legte mehrfach bei ihrem Gatten Fürbitte für die piemontesischen Waldenser ein. Vgl. 753, 755. Über Krankheit und Missverständnisse. Von der Herzogin in Savoyen. Madame, ich muss Sie um Verzeihung bitten, wenn ich Ihnen durch die Hand meines Bruders schreibe wegen meiner gegenwärtigen Schwäche und der Schmerzen, die ich von verschiedenen Krankheiten leide, Atemnot, Blasenstein, Gicht und ein…

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Calvin, Jean – An die Ärzte von Montpellier.

Calvin, Jean – An die Ärzte von Montpellier.

Nr. 755 (C. R. – 4077) Philibert Sarasin war seit Textors (vgl. 150, 299) Tode Calvins Hausarzt. Evangelische Professoren der Medizin in Montpellier waren Antoine Saporta und Guillaume Rondelet; evangelischer Pfarrer in Montpellier war Michel Manny. Krankheits-Katalog. Als mir kürzlich Sarasin, der Arzt, dem die Fürsorge für meine Gesundheit anvertraut ist, Arzneien anbot, die Ihr mir zur Linderung meiner Leiden verschrieben hättet, da fragte ich, wer sich die Mühe genommen habe, Euch ohne mein Wissen zu konsultieren. Er antwortete, auf…

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Calvin, Jean – An Renata von Ferrara in Montargis.

Calvin, Jean – An Renata von Ferrara in Montargis.

Nr. 754 (C. R. – 4074) Francisco Porto von Kreta, Professor des Griechischen in Genf, hatte auf einer Reise die Herzogin besucht. Der ermordete Herzog de Guise war der Schwiegersohn der Herzogin gewesen, (vgl. 699, 704) und sie hatte sich über das scharfe Urteil der reformierten Pfarrer beschwert. Zum Weiteren vgl. 731, 753. Über den Herzog de Guise und falsche und rechte Feindesliebe. Madame, durch Ihren letzten Brief habe ich vernommen, dass, als Sie damals Messer Francisco auftrugen, ich möchte…

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Calvin, Jean – An Renata von Ferrara in Montargis.

Calvin, Jean – An Renata von Ferrara in Montargis.

Nr. 753 (C. R. – 4067) Die Herzogin von Ferrara war in Paris gewesen; da auch andere Evangelische ihre Hausgottesdienste besuchten, so hatten deswegen Unruhen stattgefunden, und sie hatte Paris verlassen und war wieder nach Montargis gezogen. Calvins Bote war Jean Bude, Sieur de Verace (vgl. 538, 741). Die Münze, die Calvin der Herzogin sandte, war ein Goldstück, das ihr Vater, Ludwig XII. hatte prägen lassen, als er mit Papst Julius II. im Streite lag, und das die Umschrift trug:…

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Calvin, Jean – An Bullinger in Zürich (752).

Calvin, Jean – An Bullinger in Zürich (752).

Nr. 752 (C. R. – 4052) Orleans war ein Hauptstützpunkt der Hugenotten gewesen und hatte deshalb seit dem Krieg eine Besatzung von katholischen Schweizer-Söldnern gehabt (vgl. 744). Der Connetable de Montmorency war Colignys Oheim; das Pariser Parlament hatte Coligny seinerzeit zum Tode verurteilt; die Guisen hielten ihm gegenüber die Klage aufrecht, er habe Poltrot zum Mord des Herzogs de Guise gedungen. Allerlei gute und böse Nachrichten aus Frankreich. Politische Pläne. Seit ich dir schrieb, verehrter Bruder, hat sich folgendes Neue…

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Calvin, Jean – An Kaspar Olevianus in Heidelberg (751)

Calvin, Jean – An Kaspar Olevianus in Heidelberg (751)

Nr. 751 (C. R. – 4051) Über die Krankenkommunion. Als du mich schon vor längerer Zeit um meine Meinung über die Krankenkommunion fragtest, bester Bruder, erhieltest du keine Antwort, weil ich dich weit auf Reisen glaubte. So kams, dass ich Crispin keinen Brief mitgab. Jetzt, da ich neulich meinen letzten Brief schon versiegelt hatte, fällts mir ein, dass ich diese Hauptsache vergessen habe. Ich weiß, die Sache ist strittig, weil die Gründe dafür und dawider nicht fehlen. Ich habe nun…

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Calvin, Jean – An Christoph Threcius in Marburg.

Calvin, Jean – An Christoph Threcius in Marburg.

Nr. 750 (C. R. – 4050) Threcius, (vgl. 719, 724) der sich auf der Heimreise nach Polen an verschiedenen Orten aufhielt, hatte Calvin um eine neue Schrift gegen die polnischen Antitrinitarier und Stancaro gebeten. Andreas Hyperius war Professor der Theologie in Marburg. Über Calvins literarische Arbeiten und Pläne. Wenn meine Mahnschrift deinen Landsleuten genützt hat, trefflicher Mann und verehrter Bruder, so danke ich Gott dafür, dass er das bisschen Arbeit, das ich darauf verwandte, nicht ohne Frucht bleiben ließ. Es…

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