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Kategorie: Calvin Jean

Calvin, Jean – An Antoine de Bourbon, König von Navarra, in Orleans.

Calvin, Jean – An Antoine de Bourbon, König von Navarra, in Orleans.

Nr. 649 (C. R. – 3314) Wen Calvin mit diesem Schreiben nach Orleans sandte, um dem König Rat zu erteilen, ist unbekannt. Begleitschreiben für einen politischen Ratgeber. Sire, wenn ich dächte, meine Briefe wären Ihnen nicht genehm, so wollte ich mich hüten, Sie mit Schreiben zu belästigen und zu ärgern. Aber diese Kühnheit gibt mir nur die Zuversicht, dass Sie wohl überzeugt sind von dem Respekt, den ich vor Ihnen hege, und von meinem guten Willen, Ihnen zu dienen, und…

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Calvin, Jean – An Antoine de Bourbon, König von Navarra.

Calvin, Jean – An Antoine de Bourbon, König von Navarra.

Nr. 694 (C. R. – 3664) Um seine spanischen Besitzungen wiederzuerhalten, hatte der König einen Gesandten, Francois d´ Escars, nach Rom gesandt und dem Papste angeboten, wenn er ihm dazu verhelfe, so wolle er in Frankreich den Katholizismus verteidigen, sonst werde er offen zum Protestantismus übergehen. Scharfe Strafrede über seine Politik. Sire, die Furcht, Sie zu belästigen, hält uns ab, Ihnen so oft zu schreiben, wie wir möchten und es vielleicht gut wäre. Aber wenn uns das das Schreiben schwer…

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Calvin, Jean – An Jeanne d´ Albret, Königin von Navarra, in Nerac.

Calvin, Jean – An Jeanne d´ Albret, Königin von Navarra, in Nerac.

Nr. 693 (C. R. – 3663) Der König hatte Baudouin zum Erzieher seines natürlichen Sohnes, Charles Bourbon, gewählt. Der erwähnte Brief an Marguerite de Valois ist 130. Ermunterung. Warnung vor Baudouin. Madame, zu unserm großen Bedauern müssen wir noch für einige Zeit die Anwesenheit meines Bruders, Herrn Bezas, entbehren. Denn unsere Kirche leidet darunter, und die Schüler, die hier sind, um Theologie zu studieren, bleiben zurück, da ich nicht allem genügen kann. Da es nun aber sein muss, bitte ich…

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Calvin, Jean – An Beza in Paris (692)

Calvin, Jean – An Beza in Paris (692)

Nr. 692 (C. R. – 3617)   Vgl. 691. Antonio Caraccioli, Bischof von Troyes, wollte evangelisch werden und fragte bei dem evangelischen Presbyterium seiner Stadt an, ob sie ihn als evangelischen Bischof annehmen wollten; Calvin, in der Sache befragt, gab sein Gutachten dahin ab, dass übertretende Priester und Bischöfe nur dann an der Spitze der Gemeinde bleiben könnten, wenn sie zum Predigtamt tauglich seien und die Unrechtmäßigkeit ihres bisherigen Wirkens einsähen. Beza hatte vom Hof ein Edikt erwirkt, das den…

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Calvin, Jean – An Jean de Salignac in Paris.

Calvin, Jean – An Jean de Salignac in Paris.

Nr. 691 (C. R. – 3615) Jean de Salignac, Professor des Hebräischen zu Limoges, hielt nach dem Gespräch von Poissy mit Beza weitere Unterredungen ab; er stand dem evangelischen Glauben sehr nahe und trat später völlig über. Weckruf zum Übertritt. Dass ich dir, hochberühmter und in Christo verehrter Mann, durch fremde Hand schreiben lasse, wird hoffentlich meinen Brief an dich nicht in seinem Werte beeinträchtigen; denn du wirst merken, dass er aus innerstem Herzen heraus diktiert ist. Es ist tatsächlich…

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Calvin, Jean – An Bullinger in Zürich (690)

Calvin, Jean – An Bullinger in Zürich (690)

Nr. 690 (C. R. – 3601) Vgl. 673, 675, 683. Fünf lutherische Theologen, – drei von Tübingen, zwei von Heidelberg, – kamen am 19. Oktober nach Paris; doch war das Religionsgespräch bereits geschlossen. Vom Betrug des Königs von Navarra. Ich wurde zu spät auf die Abreise eines Boten aufmerksam gemacht, als ich mich eben zur Vorlesung schleppte. Ich muss so sagen, denn Schmerzen, bald in einem Fuß, bald im ganzen Bein, lassen mich nur langsam weiter schleichen; ja ich kann…

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Calvin, Jean – An Beza in St. Germain (689)

Calvin, Jean – An Beza in St. Germain (689)

Nr. 689 (C. R. – 3580) Krankheit, Verhaltensmaßregeln für Poissy. Seit die Leibschmerzen aufgehört oder wenigstens etwas nachgelassen haben, haben mich Schwindelanfälle gepackt, die mich aber nicht so arg mitnehmen. Mein Fuß ist noch nicht besser. Vorgestern habe ich gepredigt; doch musste ich mich auf meinem Lehnstuhl bis in die Kirche tragen lassen. Doch du erfährst das besser von unserm de Normandie, der vielleicht diesem Brief schon zuvorgekommen ist. Dass das Religionsgespräch bald abgebrochen werden soll, hat mir nie missfallen;…

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Calvin, Jean – An Beza in St. Germain (688)

Calvin, Jean – An Beza in St. Germain (688)

Nr. 688 (C. R. – 3573) Krankheit. Keine Hoffnung auf Erfolg in Poissy. Am Tag nachdem ich dir das letzte Mal geschrieben, packten mich fürchterliche Leibschmerzen, die ohne Aufhören volle zwei Tage wüteten. Dann ließen sie für eine Weile etwas nach; drei Nächte nachher waren sie aber noch sehr schlimm. Auch wage ich mir nicht viel Besserung zu versprechen von den Klistieren und dem beständigen Salben. Von dem vielen Erbrechen, der Schlaflosigkeit, den heftigen Schmerzen, zugleich der Appetitlosigkeit und dem…

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Calvin, Jean – An Nicolaus Radziwil, Pfalzgrafen von Wilna.

Calvin, Jean – An Nicolaus Radziwil, Pfalzgrafen von Wilna.

Nr. 687 (C. R. – 3565) Für die Widmung des Kommentars zur Apostelgeschichte (vgl. 634) sandte Fürst Radziwil Calvin einen Pelzmantel und ein linnenes Handtuch, eine Arbeit aus dem Frauengemach der Fürstin; dabei aber verteidigte er den angegriffenen Blandrata warm und bat Calvin, sich mit ihm auszusöhnen. Der Brief ist einer der wenigen lateinischen, in denen der Adressat nicht mit du angeredet ist. Rechtfertigung des Angriffs auf Blandrata. Wenn es mir auch als Zeugnis Ihres Wohlwollens, Durchlaucht, nicht anders als…

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Calvin, Jean – An Lismanino in Krakau.

Calvin, Jean – An Lismanino in Krakau.

Nr. 686 (C. R. – 3564) Vgl. 685. Über Stancaro vgl. 629. Scharfer Tadel wegen der Begünstigung Blandratas. Deinen Brief vom 15. Mai hat mir erst jetzt dieser Bote übergeben, und ich sehe daraus, dass du damals meinen letzten noch nicht erhalten hattest. Dein zweiter vom 1. September, den ich gleichzeitig erhielt, zeigte mir, dass der meinige verloren sei; denn da er in acht Monaten nicht in deine Hände gelangt ist, muss ich ihn wohl als verloren ansehen. Was ich…

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