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Kategorie: Bucer Martin

Bucer, Martin – An Martin Luther

Bucer, Martin – An Martin Luther

9.9.1544 Gnade und Friede von dem HErrn. Ehrwürdiger Vater! Uns kommt für, als sollen Ew. Ehrwürden etwas heftig und beschwerlich über die von Zürch bewegt seyn. Nun vernehmen nicht allein wir, die wir in den Kirchen des Heil. Reichs dienen, sondern auch die Brüder zu Bern und Basel, nicht gerne, daß euch von gemeldten Zürchern Ursach zu Zorn und Unwillen gegeben wird; dann wir, die wir die Notel der Einigung, von euch gestellt, angenommen haben, bleiben bey der angenommenen Wahrheit…

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Melanchthon, Drach, Bucer, Corvinus, Pistorius, Frecht, Musculus, Brenz und Dietrich – Empfehlungsschreiben für einen Griechen

Melanchthon, Drach, Bucer, Corvinus, Pistorius, Frecht, Musculus, Brenz und Dietrich – Empfehlungsschreiben für einen Griechen

der aus seinem Vaterland sich geflüchtet hatte und zu Loskaufung seines in türkischer Gefangenschaft befindlichen Bruders um Beiträge bat. (Von Brenz während des Gesprächs in Regensburg 1541 verfaßt.) Gruß dem Leser. Während des Regensburger Gesprächs kam zu uns Vorzeiger, Franz Magera, ein Grieche, über den wir uns, da wir fanden, daß er gut griechisch spreche und schreibe, aus verschiedenen Gründen freuten, daß wir uns mit ihm unterhalten, namentlich über die gelehrten Anstalten und Kirchen jenes Volks, das einst in besonderem…

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Bucer, Martin – An Ambrosius Blaurer

Bucer, Martin – An Ambrosius Blaurer

Straßburg, 1538 Mai 16. Es ist gut, wenn nur die Geschäfte den Briefwechsel hindern. Ich fürchtete, Du habest an mir mancherlei auszusetzen, wie auch die Gattin jenes greisen Simon, der eine Zeitlang zu St. Georg war, Konrad (Hubert) fragte, ob kein rechtes Einverständnis zwischen uns herrsche. In Konstanz haben jüngst die Unseren mich hoch erfreut durch ihr wie früher offenes, liebevolles Entgegenkommen; nur in der einen und anderen Sache habe ich eine gewisse ungewohnte Vorsicht bemerkt, hoffe aber, daß seit…

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Bucer, Martin – An Zwingli (1531)

Bucer, Martin – An Zwingli (1531)

Straßburg, den 24. März 1531 Sei gegrüßt, geehrter Zwingli. Deinen und des Grafen Brief – denn dieser ist als Gesandter bei unsern Fürsten abwesend, – habe ich gelesen. Es genügt am Bunde1), wie du schreibst, wie ich denn nicht zweifle, daß es wohl von Statten gehen wird, indem die Sache der Geister so steht, daß sie nicht weiter hinausgezogen wird. Wenn man glauben darf, so wird ein jeder die Seinigen heranziehen. Was in des Grafen Schreiben enthalten ist, ist schwierig,…

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Bucer, Martin – An Philipp von Hessen.

Bucer, Martin – An Philipp von Hessen.

7.9.1529 Dem Durchleuchtigen Hochgepornen Fürsten und Herrn, Herrn Philip, Landtgrauen yn Hessen, Grauen zu Katzenellenbogen, Dietz, Ziegenhain und Nidda, m. g. F. u. H. Durchleuchtiger Hochgeporner Fürst, Gnediger Herr. E.F.G. wünsche ich meerung der gnade Gottes, mit erbytung meyner underthenigen schuldigen dienst zuvor, und füge yr zu wissen, das gestern, zu eben, hie ankomen synd, myne lieben brüder Zwingly und Oecolampadius, der meynung hie zu verziehen, biß uff angesetzten tag, von hynne sampt D. Hedio und myr zu reyten, wie…

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Bucer, Martin – An Philipp von Hessen.

Bucer, Martin – An Philipp von Hessen.

1529 Dem Durchleuchtigen hochgebornen Fürsten und Herrn, Herrn Philipsen Landtgrauen zu Hessen, Grauen zu katzen Ellenbogen, mynen gnedigen Herrn zu synen gnaden eignen Handen. Durchlüchtiger, Hochgeborner Fürst, gnediger Herr. Ew. F. G. wünsche ich vonn got, dem Allmechtigen syn gnad und wolfart, sampt myner undertheniger und schuldiger Diensten. Dann yr E.F.G. als eyn besunder Christlichem Haubt, alle Diener gotts und guthertzigen zugewandt und gehorsam syn sollen. Es befilhet uns Zwingli E.F.G. schriftlichenn anzuzeigen, wann wir vonn Hynen gedachten zu verrytten,…

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Bucer, Martin – an Zwingli über den Tod Franz von Sickingens (Fragment)

Bucer, Martin – an Zwingli über den Tod Franz von Sickingens (Fragment)

Ich kann dir nicht sagen, wie durch den Fall dieses einzigen Mannes die papistischen Ungethüme wieder ihre Hörner erheben. Denn wohl wußte der Antichrist, daß er zu Grunde gehen müßte, wenn durch die Bemühung dieses Mannes das Evangelium wieder rein und frei gepredigt würde, und darum hat er nichts unterlassen, den Mann zu vernichten.