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Kategorie: Blarer Ambrosius

Blaurer, Ambrosius – Brief an seine Base Barbara Blaurer

Blaurer, Ambrosius – Brief an seine Base Barbara Blaurer

Mein sonder lieb Bäslein. Dein Geschrift hab ich mit christlichem brüderlichen Mitleiden gelesen, bitt Gott von ganzen Begierden meines Herzens, wölle dich nach der Fülle seiner Gnad und Barmherzigkeit seines Trosts wiederum empfinden lassen und dichs sehen lassen, wie ers so inniglich herzlich und väterlich gegen dir meint, der festen getrosten Hoffnung, er werde das ängstig Mordgeschrei deines Gemüths, auch mein und ander frommer Leut Bitt bald erhören. Harr, wart, leid dich, halt still, gewiß sollst du erfahren die Wunder…

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Blaurer, Ambrosius – Brief an Hubertus 1564 über den Tod Calvins

Blaurer, Ambrosius – Brief an Hubertus 1564 über den Tod Calvins

D. Calvin, das unvergleichliche Werkzeug Christi und von den Theologen unseres Jahrhunderts, die uns bis jetzt der Herr übrig gelassen hatte, wohl der erste, hat am 27. Mai nach sehr heftigen Schmerzen, die ihm durch verschiedene Krankheiten in acht Tagen kamen und die er geduldig ertrug, den Himmel mit der Erde vertauscht und ist als ein guter und treuer Knecht in die Freude seines Herrn eingegangen, wo er nun ewiglich mit ihm ein wahres, des Namens wertes Leben führen wird….

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Blarer, Ambrosius – An Herzog Christoph von Württemberg

Blarer, Ambrosius – An Herzog Christoph von Württemberg

Durchleuchtiger Hochgeborner Fürst gnediger Herr, Gleich nachdem der durchleuchtig hochgeborn Fürst und Herr Herr Ulrich Hertzog zu Wirttemberg und zu Tegkh Grave zu Mümppelgart rc. E. F. G. Herr Vatter mein gnediger Fürst und Herr säliger hochloblicher Gedächtnus Sr. F. G. Fürstenthum widerumb erobert, hab uff Sr. F. G. gnedigs Ansynnen ich mich ins Land gethon und vier gantzer Jar lang darinnen gros Unruw Müeh und Arbayt gehabt, wie des noch vil guthertziger Ehrnleut gut Wissen tragen. Es hat auch…

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Ambrosius Blarer an Heinrich Bullinger, 3.7.1546

Ambrosius Blarer an Heinrich Bullinger, 3.7.1546

„In Summa, wir werden Leute genug haben. Es soll, hoff ich, den Pfaffen der Brei recht gesalzen werden, und der Hagel, den sie lang gesotten haben, sie selber treffen. Wolle Gott der bübischen Mörderei bald ein Ende machen.“ „Selbst in Italien sind bedeutende Leute unsere Kundschafter, die dem Papst gern ein Feuer in Italien anzündeten; denn es ist ihm Niemand hold, dem Teufelskopf.“

Ambrosius Blarer an Heinrich Bullinger, 23.12.1543

Ambrosius Blarer an Heinrich Bullinger, 23.12.1543

„Möchte doch unser Magistrat auf eine solche Einrichtung denken, in welcher die geistliche und weltliche Zuchtordnung also dem Herrn wohlgefielen, daß er seinen Zorn von uns abkehrte. Unser Rath hat jetzt wenigstens den Anfang gemacht, indem er uns Kirchendienern die schöne aber überaus schwere Aufgabe stellte, wir möchten, da wir täglich an seiner Verwaltung so viel auszusetzen hätten, ihm eine solche dem Wort Gottes entsprechende Regel aufzeichnen, bei deren Befolgung er sicher sein dürfte, den Segen Gottes reichlich zu empfangen…

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Ambrosius Blarer über den Tod Margarethes an Bullinger, November 1541

Ambrosius Blarer über den Tod Margarethes an Bullinger, November 1541

„Unter denen, welche ein Opfer der Pest wurden, hat der Herr, der Geber des Lebens, auch unsere treffliche und in Wahrheit unserer Kirche getreueste Dienerin, meine leibliche Schwester Margaretha zum großen Leidwesen Aller vom Tode zum Leben hinübergeführt, zu der für sie freilich rechten, für uns aber ungünstigsten Zeit, was meine Seele zuweilen so sehr erschüttert, daß ich hier die heftigen Erregungen meines Herzens fühle und durchaus fürchte, es möchte dieser Tod eine schlimme Vorbedeutung für die ganze Stadt haben,…

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Ambrosius Blarer an Margarethe Blarer aus Hagenau am 4.7.1540

Ambrosius Blarer an Margarethe Blarer aus Hagenau am 4.7.1540

„Ich bitte dich, daß du die Sache der Kirche Christi dem himmlischen Vater in flehentlichen und gläubigen Gebeten anbefehlest, denn sie wird stark zwischen den Klippen und Stürmen menschlicher Gewalt und Weisheit umhergetrieben. Darum so rufe oft mit deiner h. Gemeinde, die du anheim hast, den Geber alles Friedens inbrünstig an, daß er diese Stürme stille und uns mit seinem festen, ewig dauernden Frieden bekräftige und stärke, damit die Pforten der Hölle nichts wider uns vermögen. Ich weiß, wie schwesterlich…

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Amrosius Blarer und Johannes Zwick an den Rath von Konstanz, 1538

Amrosius Blarer und Johannes Zwick an den Rath von Konstanz, 1538

„Wir haben, Aergerniß und allen Argwohn der Eigennützigkeit zu verhüten, keiner Besoldung nie begehrt, auch etwa die angebotene nicht haben annehmen wollen, und uns doch dabei nicht allein im Predigtamt, sondern auch in andern euren Diensten und Handlungen, auch hin und wieder Reisen so gutwillig und dermaßen erzeigt, daß Niemand spüren mögen, ob wir um Sold Solches gethan, sondern uns aller Ding als von Gott in dieß Amt gesetzt gehalten haben. Nicht daß Besoldung nehmen unser, auch Gottes halber unziemlich…

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Blaurer, Ambrosius – An Johann Machtolf

Blaurer, Ambrosius – An Johann Machtolf

Ich schreibe hiemit an Eueren Rat wegen des Herrn Johannes Bock, den ich hier nicht länger bei der Helferei erhalten kann, und bitte, ihm, weil das Einkommen seiner kleinen Pfrund für seinen Unterhalt nicht genügt, zu einer Zulage zu verhelfen, damit er, wenn nicht länger, doch noch ein Jahr hier studieren kann. Nehmt Euch der Sache an. Das Geld wäre sicher gut angelegt; er hat jetzt erst den rechten Nutzen vom Studium, und Ihr bedürft seiner Dienste noch nicht. Meine…

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Ambrosius Blarer an den Konstanzer Rat, 11.2.1538

Ambrosius Blarer an den Konstanzer Rat, 11.2.1538

„Ich bin aus viel scheinbarlichen Anzeigungen gewiß, daß mein Beruf in dich Fürstenthum Württemberg ordentlich und aus Gott, auch anbisher, ihm sei Lob, nicht übel erschossen ist. Nun sind aber die Sachen noch dieser Zeit dermaßen geschaffen, daß vielleicht der Halbtheil und dennoch nicht gar dieses Fürstenthums gevisitiret und der Nothdurft nach versehen ist, und zudem die verordneten Visitierer also gesinnet, daß ich gänzlich zu vermuthen habe, wo ich nicht zugegen, daß manchem guten Pfarrer, so von mir aufgesetzt worden,…

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