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Autor: Andreas

Hallo Welt!

Hallo Welt!

In diesem Blog werden Briefe und Briefauszüge aus der Reformationszeit in den jeweiligen zeitlichen Rahmen gestellt. Links findet Ihr die Verfasser der Briefe, rechts die Empfänger. Ich habe diese Seiten benötigt, um nicht immer wieder dieselben Briefe abzuschreiben. Aus diesem Grund sind auch die Briefe Calvins noch nicht enthalten. Die Auswahl der Briefe ist willkürlich und basiert eigentlich nur darauf, welche Quellen ich finde. Dabei bin ich, da meine Lateinkenntnisse de facto nicht vorhanden sind, auf deutsche Quellen angewiesen –…

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Knox, John – An seine geliebten Brüder, das Volk von Schottland.

Knox, John – An seine geliebten Brüder, das Volk von Schottland.

Seinen geliebten Brüdern, dem Volke von Schottland, wünscht Johann Knox Gnade, Barmherzigkeit und Frieden, nebst dem Geiste richtigen Urtheils! Was ich von der Königin, den Ständen und dem Adel, als den gegenwärtigen Häuptern des Reiches, gefordert habe, das kann ich nicht aufhören, auch von euch zu verlangen, geliebte Brüder, die ihr ja die Gemeinde und der Körper des Staates seid, nämlich daß es euch gefallen möge, ungeachtet des falschen und grausamen Urtheils, welches eure verkehrten Bischöfe gegen mich gefällt haben,…

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Brödlis, Johannes – An Friedli Schuhmacher und die Christen zu Zollickon

Brödlis, Johannes – An Friedli Schuhmacher und die Christen zu Zollickon

Dem frommen Friedli Schuhmacher zu Zollickon und andern seinen lieben Mit-Brüdern in Christo zu Zollickon. Johannes ein Diener Jesu Christi, beruft das Evangelium Jesu Christi zu verkündigen, durch den Willen Gottes des Vaters, den frommen Christen und Beruften von Gott der Christlichen Versammlung zu Zollikon, Gnad und Fried von Gott dem Vater und unserm Herren Jesu Christo. Ihr wisset, liebe Brüder! wie ich euch das Wort Gottes, dieweil ich bey euch war, treulich klärlich, einfältiglich verkündiget, und nicht darmit gehandlet…

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Luther, Martin – An Johann Heß (Fragment)

Luther, Martin – An Johann Heß (Fragment)

Ich lobe den Eifer deines Fürsten für das Evangelium, aber sehe, daß du seinen Sinn mehr für den Glauben und die Liebe begeisterst, als für den äusserlichen Gebrauch des Sacraments. auch die Unsrigen laufen zum Empfang der beiden Gestalten, und vergessen unterdessen den Glauben und die Liebe. Gewiß machen die beiden Gestalten nicht den Christen aus, sondern der Glaube und die Liebe: jene aber halten sich dann für Christen, wenn sie diesem Gebrauche folgen.

Churfürst Johann an Luther

Churfürst Johann an Luther

Vnsern grus zuuor, erwirdiger hochgelarter lieber andechtiger. Eur schreiben, so Ir itzt vor Ern Michel Stifel, dass wir denselben jegen der Lochaw zum pfarner vorordnen wolten, gethan, haben wir seines inhalts horen lesen vnd wollen Euch nit pergen, daß wir vor dieser Eur schrift von den dorfschaften inen den alden schosser Thomas Windisch zum pfarner zubestetigen auch ersucht vnd gebeten worden. Darauf wir vnserm amptmann daselbst geschrieben, inen zu Euch vnd dem magister Philippen Melanchthon jegen Wittenberg zuschicken vnd wo…

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Elisabeth von Braunschweig – Geleitbrief für den vertriebenen Prediger Valentin Heiland

Elisabeth von Braunschweig – Geleitbrief für den vertriebenen Prediger Valentin Heiland

Es geht an männiglich, wes Standes er sei, unsere freundliche Bitte, günstiges Gesinnen und gnädiges Begehren, Vorzeiger dieses um des lieben Wortes, auch unseres wahrhaften Zeugnisses willen aufzunehmen und ihm ein genügendes Unterkommen zu gewähren. Solches wird Gott der Allmächtige, dem es zu Ehren geschieht, reichlich belohnen. Elisabeth, Herzogin von Braunschweig-Lüneburg Dr. Wilhelm Havemann Göttingen Druck und Verlag der Dieterichschen Buchhandlung 1839

Melanchthon, Philipp/Luther, Martin – Von der Rechtfertigung des Menschen vor Gott, An Johann Brentius.

Melanchthon, Philipp/Luther, Martin – Von der Rechtfertigung des Menschen vor Gott, An Johann Brentius.

Eure lange Schrift habe ich empfangen, bin lustig und fröhlich darüber worden: Ich bitte euch, ihr wollet oft und viel an mich schreiben. Ich vernehme und merke wohl, was euch bewegt und anficht des Glaubens halben, weil euch noch im Sinne liegt St. Augustini Meinung, der so fern kommen ist, daß er vermeinet, daß die Gerechtigkeit der Vernunft vor Gott nicht gerechnet werde zur Gerechtigkeit. Diese Meinung ist recht. Weiter ist seine Meinung, daß wir für gerecht gerechnet werden, des…

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Eberlin von Günzburg, Johannes – Ein brief zu geschickt An den Pfarrer von hohen synnen betreffen Doctor Martini Luthers lere.

Eberlin von Günzburg, Johannes – Ein brief zu geschickt An den Pfarrer von hohen synnen betreffen Doctor Martini Luthers lere.

Oder an ainen yeden Prelatischen Pfarrer seines vatterlands. Mein wolmainung mit freüntlichem gruß auß guttem hertzen vnd gemüt zuuor. Erwirdiger gaystlicher vatter vnnd Vicari Christi/ nit auß fürwitz/ spot oder freuel/ sonder beweglich/ augenscheinparlich exempel/ das mich dartzu verursacht vndersteen ich armer Teutscher vngelerter lay/ deiner Eer wird zuschreiben mit verwunderung des frembden gaist anzaigende die wunderbarliche ler/ zu disen vnsern zeyten/ ains neüen lerers genant Doctor Martini Luther Augustiner zu Wittenber (als ich acht du gedenckest) was manifeltiger irrsal…

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Melanchthon, Philipp – An den Stadtrath zu Rottenburg.

Melanchthon, Philipp – An den Stadtrath zu Rottenburg.

Gottes Gnade rc. Ehrbare, günstige Herren. Erstlich wünsche ich, wiewohl eine arme geringe Person, doch als einer, der von Herzen begehret, daß der ewige Gott, Vater unser Heilandes Jesu Christi, recht erkannt und angerufen werde, und daß viel Menschen selig werden, daß die Kirch in E. löblichen Stadt durch Gottes Gnade erhalten und seliglich regieret werde. Denn das ist ja das höchste Gut im Himmel und auf Erden, Gott recht erkennen. Wo ich E. W. dienen kann, bin ich darzu…

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Melanchthon, Philipp – An Thomas Matthias, churfürstlich brandenburgischen Rath.

Melanchthon, Philipp – An Thomas Matthias, churfürstlich brandenburgischen Rath.

(Ehestandsepistel.) Der ewige Gott, der Vater unsers Herrn Jesu Christi, der Schöpfer der ganzen Natur und Stifter des so schönen und lieblichen ehelichen Bundes, sei mit deiner Ehe, und gebe, daß sie eine ruhige, gesegnete, glückliche und fruchtbare sei. Wie so Manches weise und fromm geschrieben ist, was nicht nur die Würde der Ehe uns zeigt, sondern auch erinnert, mit welch inniger Zärtlichkeit die Ehegatten einander umfassen sollen und mit welcher Fassung die allgemeinen Schwierigkeiten dieses Lebens zu ertragen seien,…

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