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Autor: Andreas

Martin Luther – An Georg von Sachsen

Martin Luther – An Georg von Sachsen

1519 den 16. Mai Dem durchleuchtigenn Hochgebornenn fürsten vnnd Herrnn Herrn Georgen Hertzogen zcu Sachßen Landgraff zcu Duringen vnnd Marggraffen zcu Meyßenn. meynem gnedigenn Herrn vnnd patronen Jhus Meyn vnterthenigs armiß gepeth. ist e f g alzeit beuohr. Gnediger Hochgeporner furst vnnd Herr. Ich bitt demutiglich vnnd vmb gottes willenn. e f g. wolt myr nit vor vngnadenn das ich abir malß. widderumb schreyb. Es vorursacht mich, e f g nehst schrifftlich anttwort. die mich faßt betrubt vnnd entsetzt. Dann…

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Herzog Georg von Sachsen an Luther.

Herzog Georg von Sachsen an Luther.

Wirdiger, Hochgelahrter, Lieber, Andächtiger! Wir haben eur abermals Schreiben alles Inhalts verlesen, und nachdem, wie ihr zu bedengken, wo ihr mit Doctor Egken disputieren wollit, desselbigen Doctor Egkii Wille und Vollwort auch dobei sein muß, haben wir euch vormals auf eur Schreiben vormeldet, daß ihr euch deß mit ihme solltet voreinigen, und zo vorstatten, angesucht, daß wir uns mit unvorweislicher Antwort nachmals bleiben; das wir euch auf letzt eur Schreiben nicht haben wollen vorhalten. Gegeben zu Dresden, Sonnabend nach Quasimodogeniti…

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Martin Luther – An Georg von Sachsen

Martin Luther – An Georg von Sachsen

1519 den 28. April. Dem Durchleuchtigen Hochgebornenn, fursten vnnd Herrnn Herrn. Georgen Hertzogen zcu Sachßen Landgrafen zcu Duringen Marggrafen zcu Meyßen rc meynem gnedigenn Herrn vnnd patronen Jhus Meyn armß gepeet vnnd guts vormugen. seynd ewrnn furstlichn gnadenn. allzceyt zcu vnterthenigen Diensten zcuuor. Hochgeporner durchleuchtiger furst. gnediger Herr. E f g nechste schrifft vnnd gnedigis antwort hab ich empfangen: vnnd dem selben nach doctor, Johanni Eck. e f g meynug verstendiget. vnnd bißher seyner antwort gewartet. Die weyl dann. Derselb…

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Luther, Martin – An Andreas Carlstadt (März 1519)

Luther, Martin – An Andreas Carlstadt (März 1519)

Heil! Fürtrefflicher Mann. Unser Eck hat einen Zeddel ausgehen lassen, darinnen er mit prächtigen und hochtrabenden Worten prahlt – wie seine Art ist – , daß er in Leipzig wider euch disputiren wolle. Und das hatte ich mit ihm gehandelt in Augsburg, ob etwa euer Streit durch ein freundlich und vertraut Gespräch beigelegt werden könnte; was auch ihr eurer nicht unwürdig achtet. Aber siehe, der Mensch, der so schön an sein Wort gedenkt und so wahrhaftig ist, nachdem er euch…

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Luther, Martin – An Churfürst Friedrich von Sachsen (13.3.1519)

Luther, Martin – An Churfürst Friedrich von Sachsen (13.3.1519)

Mein armes, unterthäniges Gebet ist Ew. Churf. En. allezeit bevor. Durchlauchtigster Hochgeborener Fürst, gnädigster Herr. – Gott weiß, daß mein ganzer Ernst gewesen und frohe war, daß das Spiel also sollt ein Ende haben, so viel an mir gelegen und ich mich desselben Pakt’s so steif gehalten, daß ich Herr Silvester Prierats Replicam habe fahren lassen, wie wohl ich darinnen große Ursach, dazu vieler meiner Widersacher trotzigen Spott, verachtet, auch wider meiner Freunde Rath geschwiegen habe: so doch unser Beschluß,…

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Georg von Sachsen – An Martin Luther

Georg von Sachsen – An Martin Luther

4. März 1519 Wirdiger, Hochgelehrter, Lieber, Andächtiger! Wir haben eur Schreiben, zo ihr uns wegen der Disputation, die wir Doctori Egkio und Karlstadt in unser Universität zu Leypzigk zu halten nachgelassen, an uns gethan sampt eur Entschuldigung, alles Inhalts vorlesen, und nachdem uns gedachter Doctor Ekgke durch ein Schreiben angezeigit, daß er sich solcher Disputation halben mit Doctor Karlstat voreinget, und gebeten, die zu Leypzcgk zu halten nachzulassen, haben wir ihme solchs nicht wollen abslahen. Wo ihr euch nuhe mit…

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Luther, Martin – An Papst Leo X. (3.3.1519)

Luther, Martin – An Papst Leo X. (3.3.1519)

Allerheiligster Vater! Es zwingt mich abermal die Noth, daß ich, der unwertheste und verachteste Mensch und Staub der Erden, an Ew. Heiligkeit und hohe Majestät schreiben muß. Derhalben wolle Ew. Heiligkeit ihre väterlichen Ohren, an Christus statt dieß mein Antragen zu hören, mir, ihrem armen Schäflein, gnädiglich darreichen, und dieß mein Blöcken huldreich vernehmen. Es ist allhier bei uns gewesen der Ehrwürdige Herr Carol von Miltitz, Ew. Heiligkeit Kämmerer, welcher im Namen Ew. Heiligkeit vor dem Durchlauchtigsten Fürsten Herzog Friedrich…

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Luther, Martin – An Christoph Scheurl (20.2.1519)

Luther, Martin – An Christoph Scheurl (20.2.1519)

Freund Eck, der bisher seine Tollheit wider mich fein verborgen und verstellt hat, ist nun damit öffentlich hervorgebrochen. Was ist das für ein Mensch. Aber Gott ist inmitten der Götter: er wird wissen. was er aus dieser Tragödie herzuführen gedenkt. Weder Eck noch ich werden hierin uns in etwas dienen. Gottes Rath scheint darin sein Werk zu haben. Ich habe oft gesagt, daß ich bisher nur gescherzt: nun aber wird es wider den römischen Papst und römischen Hochmuth Ernst werden….

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Martin Luther – An Georg von Sachsen

Martin Luther – An Georg von Sachsen

Dem durchlouchtigen Hochgepornenn furstenn vnnd Herrn. Hernn Georgenn Herzcogen zcu Sachßen landgrafen zcu Duringenn. Marggrafen zcu Meyßenn rc. Meynem gnedigenn Herrn vnd patronen. Jhus. Meyn vnterthenigs armß gepeet, vnnd Demütigs vormügen. Seynd ewrnn. f. g. alzceyt beuor. Durchleuchtiger hochgeporner fürst gnediger herr, Es Schreybt der wirdige Doctor Johannes ekkius wie er an. e. f. g. gesonnen. vmb eyne Disputation zcu leypßtzck ynn. e. f.. g. vniüersitet. zcu haltenn. Widder. denn wirdigen Doctorem Andream Carlstat, zcu erleübenn. vnnd gnediglich vorgonnen. Die…

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Luther, Martin – An Georg Spalatin (7.2.1519)

Luther, Martin – An Georg Spalatin (7.2.1519)

– Uebrigens hat unser Eck das ruhmsüchtige Thierlein einen Zeddel ausgegeben und will nach Ostern zu Leipzig disputiren: aber dieser unredliche Mensch um seinen wider mich längst gefaßten Groll auszulassen, stürzt auf mich und meine Schriften, nennt einen Andern den Widersacher und gegen mich, als der den Handel hat, geht er los. Mich verdrießt die schandliche Tücke dieses Menschen, drum hab‘ ich auch selbst wider ihn Entgegnungen aufgesetzt, wie ihr aus diesem Bogen sehen werdet. So wird Eck vielleicht die…

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